Vorgeschichte (Medikamente & Therapieansätze)

Es gab in den vergangenen Jahren viele Versuche die Schmerzen zu behandeln, ein paar waren wirksam die Anderen waren zwar wirksam aber verursachten Nebenwirkungen (UAW = Unerwünschte Arzneimittel Wirkungen.). Andere hatten gar keine Wirkung auf die Schmerzen und/oder hatten nur UAW. Bestimmte alternative Ansätze kosteten nur Geld.

Ich will ein paar Versuche aus den letzten Jahren hier einmal auflisten:

Beginnen wir mal mit den Medikamentösen Ansätzen

Vor Januar 2007 gab es Versuche mit NSARs (Ibuprofon z.B.)
des Weiteren

  • Metamizol
  • Diclofenac als Tablette und Salbe
  • Tramadolor (Retard und Lösung)
  • Trizyklische Antideprssiva (zur Anhebung der Schmerzschwelle)

Danach kam Anfang 2008 eine kurze Phase nach dem BSV und dem Beginn der vermeindlichen Schmerztherapie im ersten Anlauf mit Tilidin sowohl in retardierter als auch in flüssiger Form.

Ende März 2008 wurde ich dann in einer ambulanten Schmerztherapie auf retard. Morphin und Kombination mit weiteren Präparaten umgestellt:

  • Dosisanpassung auf bis zu 600mg Morphin (retard Tabl.)
  • Venlafaxin (SSNRI)
  • COX-2 Hemmer
  • wieder Metamizol bis auf 5x60Tr. tägl. !
  • Flupirtin
  • Chlorprothixen
  • wieder ein Trizyklisches Antidepressivum
  • Pregabalin in einerDosis von bis zu 1200mg
  • Melperon
  • Olanzapin
  • Diazepam
  • Tolperison

Im Frühjahr 2010 erfolgte nach Aufforderung des HA eine 2te Schmerztherapie.

Umstellung auf Fentanyl-Matrixpflaster (25, 100 // 150µg/h )
*Abgesetzt nach 2 Wo. Anwendung
*Schwere Nebenwirkungen (Blutiger Hautausschlag, Denkstörungen)
*auch nach Hersteller/Präperatswechsel

Neueinstellung auf Velafaxin (in 7Tagen ..  37,5mg=> 75mg => 150mg)
*Abgesetzt wg. Übelkeit, Albträumen, Krämpfe

Duloxetin 30mg (1-0-0)
*massive Nebenwirkungen

Medikationseinstellung bis Ende März 2011

Morph. Retard 120mg (jeweils alle 8h eine Dosis.)
Metamizol Tropfen (40-40-40-60-60)

unregelmäßig nach Bedarf:
Dimenhydrinat 50mg (0-0-1-3) wg. Übelkeit
Ibuprofen 800mg

Während November 2009 und Feb. 2011 nach Bedarf:
Actiq 800 / Effentora 400 war letztlich das einzigste was bei den teils unerträglichen Knieschmerzen half.

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Es gab viele Versuche den Schmerzen mit nichtmedikamentösen Mitteln entgegen zu wirken.

Therapieversuche / Aufstellung

Nach Sturz:
- Krankengymnastik, Abbruch wegen  Empfehlung  des ausführenden Physiotherapeuten

Ab April 2008:

- Nervenstimulation über TENS
=> Mietgerät über Praxis  (1-Kanal)
später folgte ein 4 und 8-Kanal Gerät
Benutzung mit EKG  Einmalelektroden und Saugelektroden aus Medizintechnik

- Selbsthypnose, Meditation und Bewegungstherapie

Seit Jan. 09
-  Magnetfeldtherapie (Lifeimpuls CES-System), 7x pro Woche
-  Elektropunktur
Akupunktur  (klassisch nach TCM)

Seit Jan 2010
-  Lasertherapie (Fläche und Laserpunktur)

Seit April 2010
- Aromatherapie

Bis Juli/Aug. 2010
- Schröpfen (TCM, blutig)
- therapeutischer Aderlass (Unter Überwachung mit Pat. Mon.)
- Sauerstoff (bei Akutschmerzen, 1,5-5l/min)
- Neuraltherapie

Bis Mitte 2011 (Seit Anfang November)
-
manuelle Therapie
- Magnetfeldtherapie (Kissen, Intensivapplikator, 2x täglich 15min an den Knien)

Bis Heute
- Magnetfeldtherapie (Knie)
- Elektropunktur (Knie)
- PMR-Training
- Autogenes Training / Selbsthypnose

 

Immer wieder liefen dazwischen Versuche mit homöopathischen Arzneimitteln, sowie Nahrungsergänzungsmitteln. Erfolglos!

 

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Ein Gedanke zu “Vorgeschichte (Medikamente & Therapieansätze)

  1. Oh Gott, was für eine Behandlungsgeschichte. Da wüßte ich an deiner Stelle auch nicht mehr weiter. Habe aber mal gehört, dass einige Leute mir so schweren Erkrankungen, dann auch mal zu illegalen Mitteln greifen um Linderung zu erfahren. Das soll jetzt kein Aufruf dazu sein. Aber einige schwer kranke Patienten, die Linderung durch THC oder Cokain erfuhren kämpfen ja für die Ausnahmefälle für eine Legalisierung aus medizinscher Sicht für solchen krassen Fälle. Ich drücke dir auf jedenfall die Daumen, dass die Medizin sich schnell entwickelt und dir bald helfen kann. Ich habe auch eine im Vergelich zwar harmlose Krankheit, aber durch die Neuentwicklung bei der Medizin ohne Beschwerden Seit 9 Jahren. In diesem Sinne “Daumendrück” und niemals die Hoffnung verlieren.

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