Über mich

Über mich…. als Person

Wer steckt hinter diesem Blog?
Ich bin 27 Jahre alt und leide seit ich etwa 6 Jahre alt war unter
immer wieder kehrenden Knieschmerzen, seiner Zeit Jahrelang unter
Wachstumsschmerzen abgetan, entwickelte sich über Jahre hinweg
ein inzwischen chronischer Schmerz in beiden Knien. Wobei das rechte Knie im Vordergrund steht.
Hinzu kam im Jahr 2007 ein mehrfacher BSV (an L3/4, L4/5,  L5/S1 – in 2 von 3 Fällen vom Radiologen als massiv bezeichnet). Ab Anfang 2008 befand ich mich immer wieder in schmerztherapeutischer Behandlung bis letztlich Anfang April 2011.

Der Cut
Anfang April 2011 entschloss ich mich eigenmächtig und ohne Rücksprache zu einem Arzt – alle Medikamente komplett abzusetzen. Bis dato so ziemlich der größte Einschnitt in meinem Leben.

Es folgte eine Zeit in der ich auf komplett auf jegliche Medikation verzichtet habe. Man las sich schlau über das Thema Schmerz und Schmerztherapie. Inzwischen habe ich vermutlich mehr Bücher (im Schrank stehen und auch gelesen) zum Thema als so mancher Hausarzt oder Facharzt. Man wird zum kritischen Patienten, man stellt die Aussagen der behandelnden Ärzte in Frage. Inzwischen ist mein Vertrauensverhältnis zu Ärzten sehr angespannt. Die Schmerztoleranz hat in den vergangenen 12 Monaten enorm zu genommen, durch Training und das ausprobieren alternativer Methoden (wo ich dabei zugeben muss, Schmerzen lassen sich nur bis zu einem bestimmten Rahmen mit mentalem Training “effektiv behandeln” – das ganze hat also seine Grenzen).

Da ich die Schmerzen und vorallem aber die Begleiterscheinungen nicht mehr aushielt wandte ich mich Mitte Februar an eine Schmerzklinik, Am 19. März begann ich eine stationäre Schmerztherapie – die am 29. März endete, mit einem mittelmäßigen Erfolg.
Seitdem bin ich wieder medikamentös eingestellt, dieses mal jedoch nicht mit  Morphin – sondern mit Oxycodon und Beimedikation.
Anfangs war der Blog nur für die Schmerztherapie eingerichtet worden – ich habe das Tagebuchschreiben aber danach beibehalten und nun gibt es den Blog doch schon eine Weile länger als gedacht.
So wie auch die Probleme mit der jetzigen Medikation noch andauern. Im Alltag habe ich noch mit vielen Problemen zu kämpfen – auch nicht zuletzt deshalb, weil die Therapie nicht den Inhalt hatte, der einem zugesagt wurde. Nun stehe ich hier immer noch unterdosiert, mit einem nahezu unverändert hohen Schmerzpegel, nur das Schreiben lenkt mich von den Schmerzen einigermaßen ab.

Es gibt für mich ein Ziel…das die 3 Worte die in der Domain auftauchen – nicht besser beschreiben könnten… “be pain free” Schmerz frei sein.
Das ist ein Prozess, in dem es Höhen, Tiefen und Untiefen gibt. Wobei je nach Blickwinkel es schwer hat auch positive Seiten zu finden, das fällt auch mir aktuell sehr schwer. Bin ich doch mit so viel Hoffnung in die Schmerztherapie gegangen, mit dem Wunsch nach einer Endgültigen Lösung. Was ich bekam war letzten Endes nichts anderes, was ich ein Jahr zuvor schon so strikt ablehnte, was auch der Grund war – wieso ich mit fürs Beenden entschied. Die damaligen Gesichtspunkte und Zukunftsaussichten – waren auch in Bezug auf die katastrophale Versorgung
zuletzt alles andere als rosig.

Zuletzt standen die Nebenwirkungen der Restschmerzreduzierung in keinem Verhältnismehr zu einander. So war die seelische Last um ein vielfaches erhöht – eben weil man so kurz gehalten worden war, mit der Versorgung.
Das lässt auch einen an sich selbst zweifeln, ob das wirklich noch alles korrekt ist.
Man möchte ja einen Ausweg bekommen, doch man erhält keinen – denn den hatte ich hatte mehr als nur einmal angefragt. Man entgegnete mir Phrasen und sinnbefreiten Aussagen überlasteter und überforderter Ärzte. Die mit ihren Einstellungen und Schubladendenken an Grenzen kamen. Statt dass man dem Patienten beisteht, entledigt man sich unschön und bisweilen fahrlässig dem Problem.
Ich musste dann Schritte gehen die ich nie gehen wollte um zu meinem Recht zu kommen, dafür trägt allein die betreffende Person die Schuld und nicht das System.

**** Eines was euch sicher aufgefallen ist, sind die Fehler im Satzbau und der Rechtschreibung, nicht immer ist Word die beste Wahl. Zuletzt kämpfe ich auch immer noch mit gewissen Nebenwirkungen – die einen mal für ein paar Stunden etwas “blöd” machen.. ich versuche zeitnah innerhalb von einer Woche die Artikel zu korrigieren.
Manchmal lasse ich aber die Fehler mit voller Absicht drin – wenn es mir sehr schlecht geht, dann habe ich nicht auch noch Lust alles 3x zu korrigieren, auch weil es meiner Ansicht nacht dazu zählt, wenn man einen Eindruck bekommen soll wie es einem geht ***

Stand: 10.April 2012

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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