Mein Donnerstag war lange, zwar im ersten Blick weniger mit Schmerzen besetzt aber…
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Schmerzen zum 1. zum 2. und zum 3. zum 4. zum 5… und zum…. Letzten
Daily Journal (23.08.2012)
Zuerst das Positive des heutigen Tages:
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Kein Wunder dass das weh tat
So… vorhin habe ich den OP-Bericht gelesen, samt Bildern aus meinem Knieinneren . Da wundert es mich nun wirklich nicht mehr im geringsten das dass Schmerzen in dem Level verursacht hat. Jetzt waren auch die zuletzt vollzogen Schritte meiner Meinung nach die Richtigen! Jeder wirklich jeder der kuerzlich,
Und in der Vergangenheit behauptet hat da sei nichts sollte sich in Grund Boden schämen. Ganz gewaltig jedoch folgende Personen:
Kurz vor dem Ziel das Aus?
Seit über einer Stunde herrscht ein Peak vor – wobei das jetzt seit 30 Minuten kein Peak – sondern eine Spitze ist.
Ich bin um 22Uhr kaum die Treppe hoch gekommen, war die Aktion vom Vormittag doch Zuviel? Hab ich was Falsches Gegessen? Mein Kreislauf sackte dermaßen ab auf den 14 Stufen – ich war nicht viel von einem Kreislaufkollaps entfernt…..
Von hinten aufrollen…!?
Gemäß der Dosis, die jetzt endlich angepasst wurde, habe ich gegen 14Uhr nach einer Odansetron die 80mg Oxycodon genommen. Ich sah dann noch eine dreiviertel Stunde ins ermüdende TV-Programm, (froh dass ich keine Facebook Aktien gekauft hatte, schon aus Vernunftsgründen nicht).
Ich muss eingeschlafen sein, kein Wunder war der Tag doch etwas anstrengender als die anderen nicht zuletzt auch deswegen, weil ich ja tagsüber keine Schmerzmittel nehmen konnte, da es sonst Abend nicht gereicht hätte. So war jeder Schritt doppelt so schwer, auch die geschwollenen Füße machten es nicht unbedingt besser.
Ich riss mich zusammen, nur bei der Untersuchung gab ich klein bei. Es ging zuletzt einfach nicht mehr.
Aber Grundsätzlich wurden ja mal folgende Dinge festgestellt:
1. Es liegt ein Nervenschaden vor (den die Klinik im März ja kategorisch ausgeschlossen hatte, im Namen des Oberarztes und der Teilzeitdoktorin)
2. dieser macht es bisweilen unmöglich, dass ich Dinge an bestimmten Stellen spüre, Warm von Kalt unterscheiden kann, etc. unschön aber eben da bzw. nicht da
3. der Zehenstand ging nicht, auch wohl durch Reflex Tests diagnostiziert
Alles in allem sehr umfangreich. Das hätte ich mir von dem Aufnahmegespräch zu Therapiebeginn gewünscht – das man eben nochmal eine Bestandskontrolle macht.
Die Dosis ist zu gering, nicht zuletzt auch wegen der Ursprünglichen Wahl des Kombipräparats, das Naloxon in den Tabletten hebt die Wirkung ggfs. auf.
Macht also das Oxycodon zu einer Luftnummer. Das war aber auch das was mir ein Pharmakologe schon im Detail erklärt hat, neben den Allgemeinen Informationen im Netz (meist jedoch in englischer Sprache), auch die Bedenken im Bezug dieser Express Zulassung, weil ja das Oxycodon schon ausreichend viele Studien hinter sich hatte, bis es auf den Markt kam, der Antagonist so aber keine Wirkung hat, außer die die Wirkung vom Opiat aufzuheben. Die Rezeptoren zu blockieren.
Unschön für Leute bei denen die 80mg einfach nicht ausreichen, so kommt es lt. Unterlagen der FDA nur für Patienten in Frage die als Opioidnaiv gelten oder eben Post-operativ behandelt werden. Für Patienten die in den letzten 5 Jahren bereits über einen längeren Zeitraum (>10-12 Wochen) Opioide [1] eingenommen haben, kommt es nicht mehr in Frage. Es muss auf reinen Oxycodon oder ein anderes Opioid ausgewichen werden.
[1]Darunter fallen im Übrigen auch Tilidin und Tramadol, bzw. das neue Medikament mit dem Markennamen Palexia.
Es soll lt. FDA vorrangig für Patienten mit einem Alter >55 eingesetzt werden, die ohnehin schon meist unter Verstopfung leiden ausgelöst durch eine Grunderkrankung und deren Medikation oder aus organischen Gründen und so vermehrt Probleme hätten mit normalen Opioiden in Reinform.
Mich kann man wohl wirklich nicht mehr als Opioid naiv bezeichnen, auch nicht wegen dem einen Jahr Pause.
Nur um das klar zu stellen – ich hatte auch noch am Entzugstag Schmerzen, jedoch war in die Wirkung der noch vorhandenen Restdosis Morphin die man mir ließ (regulär eigentlich nur noch 270mg) inzwischen so weit unten, weil sich jeder in die Dosierung eingemischt hatte, der meinte er könne es besser. Dass ich mir die Frage stellte: „machst du weiter mit der bescheidenen Versorgung und dann?“
Also beschloss ich komplett auszusteigen, zuhause! Denn alle Ärzte ausnahmslos, haben mir gesagt: “Herr K, Sie kommen NIE WIEDER DAVON WEG…” “SIE werden auch in Zukunft nicht ohne etwa 2x10mg täglich auskommen”
“Sie wollen entziehen?! also aufhören? .soll ich anfangen zu lachen?! Das schaffen Sie doch nie…” “Ich kann Sie aber nicht in einer Klinik einweisen lassen zum Entzug, sie brechen das ehe ab und blockieren die Plätze für Menschen die es durchziehen” “Hier können Sie hin. in die Psychiatrie, die helfen einem beim Entzug auch…”
So argumentierte der Letzte und Vorletzte Hausarzt (Erklärung: Letzter war von Jan. 11 bis April 11, Vorletzter war von September 10 bis 30.12.2010) Ich entzog komplett allein zuhause, ohne medizinische Unterstützung und Medikation die die Symptome etwas lindert. das waren die schlimmsten 5 Tage meines Lebens.
Also von 360mg Morphin Retard und 2×400µg Fentanyl pro Tag auf null.
Was dann folgte, beschreibe ich hier mal nicht näher, dass kann sich jeder ergoogeln.. “Kalter Entzug”. Da gibt es nichts zu schönigen. Es war meine Entscheidung.
Obwohl ich noch Medikamente für 14 Tage zuhause hatte – also genug Zeit mir einen neuen Hausarzt zu suchen, nach der Letzte mich doch glatt bat “hier nie wieder aufzutauchen“.
Das Jahr war heftig, im ersten halben Jahr war ich der Meinung – jetzt trotz heftiger Schmerzen aber ohne Fessel der ständigen BTM Verschreibungen besser dran zu sein, man nutzte die Zeit aus. Mehr sage ich nicht dazu, gegen Jahresende 2011 wurden die schmerzen zunehmend zu einem Problem. Ich zog mich immer mehr zurück.
So fiel dann ja die Entscheidung im Februar 2012 die Schmerztherapie in einer Einrichtung in der Nähe aufzusuchen, nachdem ich bei allen anderen Einrichtungen meiner Wahl, Wartezeiten von 9 bis 22 Wochen hätte in Kauf nehmen müssen. Das hätte ich nie so lange ausgehalten, so war ich doch froh dass der Chefarzt der Einrichtung mit am 22. Februar knapp einen Monat später einen Termin für eine stationäre Aufnahme anbieten konnte.
Um nach meinen eigenen Aussagen mit mir zusammen (nach meinem Wunsch) – nach einer langfristigen Lösung zu suchen, die es mir ermöglichen soll, zu Planen für 2 bis 3 Jahren im Voraus. Was dann folgte war eine Enttäuschung. Auch wenn man es sicher anders sieht, so bin ich immer noch der Meinung, man… vielmehr der Oberarzt konnte mich von Anfang an nicht riechen, ich weiß nicht wieso. Ich kann nur vermuten, dass es daran lag, dass ich mich von den Schmerzen nicht habe unterkriegen lassen, so war der Eindruck den ich nach Außen den Anderen vermittelt haben muss, denn laut ihm sah man mir die Schmerzen auf dem Level nicht an. Andere Menschen mit einem ähnlichen Level würden sich grundsätzlich anders verhalten. Ich litt wohl nach seinen Ansichten nach nicht genug. Vielleicht fehlte auch in meiner Vita der obligatorische Suizid Versuch. Oder dass ich psychisch so am Ende war, dass ich nicht weit davon entfernt bin, egal an welchem Tag…
Ich hatte zudem das Gefühl, man hat mir meine Geschichte nicht abgenommen – Klar das klingt ja auch für jemanden der immer nur nach Schema behandelt auch heftig was man so liest in meinen Akten. Das ist aber noch lange Kein Grund alles grundsätzlich in Frage zu stellen.
Das war auch der Grund wieso man es zuerst mit der Kombi Tilidin + Pregabalin versuchte, jemand der noch nie Opiate genommen hat, dem mag das ausreichen, aber ich vergleiche das mit Zuckerpillen, die Dosis lag im Vergleich zum Morphin irgendwie bei 4-6mg Morphin pro Dosis (0,05-0,08 Faktor zu Morphin). Viel zu wenig. Erst nach bitten und betteln stellten man auf Oxycodon um. so dachte ich zumindest – von dem Antagonisten erfuhr ich erst durch die gelbe Liste. Seitens der Ärzte erläuterte mir man keine der Tabletten. Das zählt meiner Meinung nach zum guten Ton dazu, nicht dass der Patient sich die Informationen selbst zusammen suchen muss. Ich meinem Fall half der PharmIndex fürs Iphone. Das hätte auch dem Oberarzt geholfen, dann hätte er das Tizanidin nicht kommentarlos am 1. Tag der Therapie abgesetzt. Ich hatte ja wie gewünscht keine Tabletten dabei und hatte d.h. auch keine Wahl. Man soll diesen Wirkstoff ohnehin nicht abrupt absetzen, es kann zu Entzugserscheinungen kommen. kam auch. Ich war doppelt so stark verspannt.
Gegen die Spitzen kam man auf die geistreiche Idee, man könne mir bis zu 6g Paracetamol pro Tag geben (wohl gemerkt ohne die Bolusmedikation)…Angesprochen auf die Organtoxizität an den Oberarzt… wurde dann gesagt, wenn überhaupt wirke das sich auf die Leber und nicht auf die Nieren aus, so hat er doch im Anschluss daran eine Lebertoxizität mal einfach als “Humbug” bezeichnet.
Es half ohnehin nicht – auch das am ersten Tag noch belassenen Novalgin. Das half nie bei solchen Schmerzen, das sagte ich aber bereits im Einführungsgespräch.
Obwohl ich aussagte, dass ich den Brennschmerz eigentlich nicht als Schmerzhaft empfinde, verordnete man mir auch 2x 75mg Pregabalin – laut der „50% Ärztin“ (50% bezieht sich auf die Arbeitszeit.. Sie ist nur eine Teilzeitkraft !), wirke sich das positiv auf die Taubheit im rechten Bein aus, das würde das “weg machen”.., das könnte nach ein paar Monaten verschwinden…Wenn da „wirklich ein Nervenschaden wäre – so würde das [Markenamen entfernt] das komplett beseitigen….Soso:
ich würde vorschlagen, schickt das doch dem Hersteller, er würde sicher 100 Milliarden damit machen, wenn man Nervenschäden mit dem Medikament heilen könnte, dauerhaft!
Da würden sich Millionen Querschnittsgelähmte drum prügeln oder gegenseitig überbieten. Denn dann könnte man die Tabletten zum 10, zum 100-fachen jetzigen Preis verkaufen.
… Man machte mir die Selbstakupunktur madig, da dies nichts bringen würde. Sie habe das auch noch nie gemacht, kann sich aber nicht vorstellen dass das genauso funktioniert, wie wenn man es gemacht bekommt.
Ich breche das jetzt mal ab und komme zurück auf den heutigen Tag und dessen Ergebnisse:
Die Knieschmerzen müssen geklärt werden, durch Spezialisten ob evtl. eine Gelenkspiegelung angebracht wäre, wegen den Geräuschen die bei der Knickbewegungen entstehen und etwa an 70-85% des Tages zu hören sind
Wenn die Ursache gefunden ist, entscheiden ob eine OP Sinn macht
Wenn eine OP nicht in Frage kommt und die Schmerzen unverrückbar fest stehen
Die Dosis wurde angepasst. auf 80-80-0-80, zusätzlich auch noch 20mg unretardiertes. als Bolus Medikation… Danke Danke Danke Danke…dafür dass ich jetzt nicht länger in die Röhre sehen muss
Statt es auf den Hausarzt abzuschieben, stellte er die Rezepte aus:
100Stk. 40mg Oxycodon HCL und für die 20mg Oxygesic Akut (gibt’s nur im Original… kein Generika = Effentora lehnte ich (zu diesem Zeitpunkt) ab.. will ich nicht, nicht mischen. Kommt nicht gut, wenn es etwas gibt was auch wirkt, dann bleibt man beim gleichen Wirkstoff
Es besteht unverrückbar eine Nervenschädigung durch die Bandscheibenvorfälle, am rechten Bein. Sensibilitätsstörungen, Missempfindungen und Lähmungen
Die Ursache für die Ödeme müssen geklärt werden, das macht auch schon ein Internist.
Denn meine Füße sahen wirklich schlimm aus.
Nachdem ich heute Nachmittag die eine Stunde geschlafen hatte, war ich wieder mehr da, jedoch dauert es immer noch an – es zu realisieren, dass jetzt eine ausreichende Medikation steht, zumindest wird gesagt nach oben ist offen, denn es wird wohl eher auf eine Dosis hinauslaufen, die die Verschreibungsmenge in 30 Tagen knackt (was 500mg täglich wären!)
So Fit gestalte man den restliche Nachmittag und Abend, eher gelassen – ich zog nochmal ein Resümee im Gespräch mit meiner Mutter. Obwohl ich mir vorgenommen hatte zu grillen, verschob ich es, mein Appetit ist immer noch etwas was man suchen muss.
Ich schaute mir die Simpsons an, setzte mich nochmal vor den Rechner bis nach 20Uhr, dann aß ich noch eine Kleinigkeit und zog da ich Lust darauf hatte einen ganzen Becher Ben & Jerrys komplett runter. Scheiss auf die Kalorien – aber das musste einfach sein!
Ich realisierte es zunehmend immer mehr, dass sich eine Lösung abzeichnet. Klar mit den Terminen die ich vor rund 3 Wochen eingefädelt hatte war das auch zum Greifen nahe, aber ich wollte es zumindest jetzt erst mal wirklich in den Händen halten ehe man an den nächsten Schritt gehen kann. Die Knieimplantate sind damit ohnehin erst mal vom Tisch.
Bin ich auch nicht böse drum. Man ließ den Abend sehr smooth zu Ende gehen, ich zog mich dann letztlich gegen 22Uhr zurück und nahm die Odansetron. Jetzt werde ich gleich (23:08Uhr) die Tabletten nehmen für die Nacht. Zum Testen jetzt mal 100mg Oxycodon. Vielleicht wird es ja jetzt endlich mal was mit einem längeren Schlaf als nur ein paar Minuten … oder 2Stunden. 3 bis 4 Stunden wären göttlich. Aber so schnell wird das sicher nicht funktionieren, ich denke daran wird was dran sein, wenn die Spezialisten sagen, es würde bei mir sicher 2 eher 5 Jahre dauern bis ich wieder ein normales Schlafverhältnis hätte.
Jetzt stört auch die Nebenwirkung die mir in den letzten Tagen so manch beschämendes Momente beschert haben, nicht mehr… ich sagte ja schon, wenn das der Preis dafür ist. Dass ich Schmerzfrei bin oder was dem am nächsten kommt, dann ist das ebenso.
Anders rum wäre es ja auch nicht besser.
Und es gibt deutlich Schlimmeres.
Gegen halb 12Uhr werde ich die 100mg Oxycodon nehmen, gegen 1Uhr nehme ich dann meine Schlafanstoßenden Medis
2x4mg Tizanidin
1x 75mg Amitriptylin
Die sollten mich dann binnen von 30 bis 45 Minuten zum Einschlafen bewegen. Spannend wäre jetzt ob ich wieder durch Schmerzen aufgeweckt werde oder ob ich aufwache ohne dass der Schmerz der Grund dafür war (lautes Geräusch, Zeit einfach um…).
Je nachdem wie die Nacht wird. schreibe ich hier nochmal was, aber es wäre schön mal wieder seit langem eine niedrigeres Schmerzlevel zu erreichen. Von d.h. bye bye für heute.Es wäre schön wenn die Wirkung sto stark wäre, dass ich nochmla nach unten gehen könnte ohne das ich das Gefühl habe, mir reisst es gleich beim Laufen die Beine ab – oder einer meiner Füße platzt durch die Ödeme.. Die Schmerzen beim Laufen sind leider immer noch unangenehm und spornen nicht gerade zu Bewegung an.
Meine Brille muss ich auch nochmal putzen… ein Eis wegen der Hitze wäre sicher auch nicht verkehrt. Auch ja… die 100.000er Besuchermarke wurde irgendwann heute: Mittag gegen 16 oder 17 Uhr geknackt… Grund für ein Glas Sekt… (Holundersekt ohne Alkohol.., den werde ich mir morgen beim Grillen gönnen)
00:34Uhr so langsam setzt die Wirkung ein… sehr schön… so kann ich dann vielleicht in einer Vierteilstunde doch noch zum Gefrierschrank tingeln
02:07Uhr... da war ich doch glatt mal für eine halbe Stunde eingeschlafen… schon ohne schlafanstoßenden Medis.
Unschön was dann folgte – ich wollte nochmal eine Flasche Wasser holen… die Beiden die ich um kurz nach 9 ans Bett gestellt hatte für die Nacht waren fast leer..
Ich bin wegen der Schmerzen beim Laufen die immer noch da sind, wenn auch weniger intensiv sehr langsam und vorsichtig die Stufen herunter gegangen. Ich nahm dann doch gleich 2 Flachen und nahm den Weg ebenso vorsichtig zurück. Alles ging gut – bis ich mich auf das Bett setzte.. das rechte Bein gab beim Hinsetzen unmittelbar nach – ich rutschte weg. Das Geräusch und den Schmerz werde ich sicher nie vergessen.
Mir kam unmittelbar die eine Eistüte von vor einer Stunde hoch. Ich konnte es jedoch unterdrücken, ich stieß einen kurzen schrei aus und hoffte mich hat niemand gehört. Da sich bis jetzt keine gemeldet hat. Wird es wohl auch Niemand… ich habe zur Sicherheit noch eine Sofortkaltkompresse aufs Knie gepackt… jene Bewegung mag sie noch so minimal sein. Verursacht größte Schmerzen, ich habe Seestörungen. Ich bin unschlüssig ob Hilfe holen soll…
Bei jeder Bewegung möchte ich mich erbrechen, jetzt würde ich vermutl. die Oxycodon akut nehmen, doch… die sind noch nicht da. Scheibenkleister… die kommen erst Morgen, was nun? Das bloße denken an eine Bewegung löst schon Kaltschweiss aus, ich hoffe das da nichts abgebrochen ist, genau so hat sich das jetzt angefühlt, vielleicht ist ja nur eine Sehne über die Andere gesprungen.
Ich belasse das Kühlpack jetzt noch auf der Stelle… das war jetzt zwar ein teurer Spaß, aber zum Gefrierschrank mit den wiederverwendbaren… da wäre ich nie hingekommen. So beim Reden habe ich das Gefühl es ist gerade 15grad kühler geworden. Scheis** das Telefon .. wo verdammt ist das Telefon?! Fu** verdammt.. wo hab ich das Tel. hingelegt?! Ich kann von dem VOIP Apparat keine Notrufnummer wählen…
02:22Uhr .. ich warte jetzt nochmal 15Minuten ab, ich habe jetzt eine 10er Oxycodon zerkaut. notgedrungen. Ich hoffe das hilft – sonst habe ich wirklich keine andere Wahl als mich bemerkbar zu machen. damit jemand die Rettung informiert.
02:27Uhr... mein linker Fuß ist extrem geschwollen. .. noch dicker als sonst. Ich habe könnte schwören der fühlt sich an wie Flummimasse. Schmerzt im vorderen Bereich jedoch schon bei Berührung um das Implantat herum. Das Atmen bereitet mir gerade etwas sorgen, ich gehe davon aus das hängt mit den Knieschmerzen zusammen, ich muss mich sehr stark aufs parken Atmen konzentrieren, sonst t muss ich mich gleich erbrechen wegen der Schmerzen im Knie. Wieso verdammt wieso?!
Die Tränen schießen mir in die Augen.. ich glaube mein Gesichtsausdruck sagt alles aus was ich jetzt nicht sagen oder schreiben kann.
Ich werde jetzt nicht mehr schreiben! ich versuche mich jetzt irgendwie hinzulegen! und irgendwie zu schlafen. Auch wenn ich kaum schlucken kann ich nehme jetzt die Odansetron und die Nachtabletten, äußerem noch die andere Hälfte der 20er Oxycodon. Sollte es bis um 3Uhr nicht besser sein, werde ich das ganze wohl in Bewegung setzen müssen, auch wenn es mir Unbehagen bereitet, ich habe das Gefühl im Knie ist irgendetwas kaputt gegangen, nachdem man sehen sollte.
Das Atmen fällt mir zunehmen schwerer, ich habe das Gefühl jemand sticht mir mit einem heißen Stück Stahl an der LWS vorbei, immer und immer wieder… die Luft brennt, so habe ich das Gefühl.
02:37Uhr. so die Tabletten sind jetzt drin, dann kann ich nur hoffen. Ich will nicht in die Klinik.. die j auch Notfälle versorgt in der ich wegen den Schmerzen war, das erste was die doch machen werden ich mich zurück auf das eine Kombipräparat einstellen und die Dosis senken, dann habe ich wieder vermehrt woanders Schmerzen.. super.. dann würde ich denen auf jeden voll alles voll erbrechen. Die Sehstörungen sind komischer Natur!
02:42Uhr… ich habe das Gefühl so langsam bessert sich das Knie, es hat aufgehört so stechend pulsierend zu sein… ich trauen mich aber noch nicht das Bein auszustrecken, noch immer sitze ich angewinkelt.
02:47Uhr. Kopfschmerzen na wunderbar die hab ich gar nicht vermisst. Aber dafür fallen die Knieschmerzen ich konnte das Knie jetzt ausstrecken, kleine Bewegungen zur Seite gehen auch, vorhin beim austrecken habe ich ein Geräusch gehört, so habe ich das noch nie gehört. Ich hoffe nicht dass das Nachwirkungen sind von den Stürzen im Klinikum… könnte aber passend sein
Der linke Fuß ist immer noch recht heftig geschwollen und stark druckempfindlich. Ich will hoffen dass das Knie jetzt nachlässt dass ich das linke Bein hochlegen kann, damit das Wasser seinen Weg finden kann. So habe ich das Gefühl, der Fuß platze gleich so prall ist er Gefüllt. Da hatte ich die vergangenen Tage mit einer Akupunkturnadel probiert, aber Die Flüssigkeit sitzt im Gewebe selbst. Das bleibt wohl ein einmaliges Erlebnis mit dem dicken Fuß und der Blutansammlung unter dem Ödem. Ist nun auch schon 4,5Jahre her und stand da in Verbindung mit dem OP am Fuß. Ich kann mich noch an das Bild erinnern… der halbe Küchenfußboden war voll mit Blut etwa 4qm … so ein bisschen Blut (vlll.200ml) soweit verbietet sieht echt gruselig aus.
Ich hoffe ich komme noch zu Schlaf… und dass ich ab morgen auf das Oxycodon Akut zurückgreifen kann.
Alles wird gut?
So wirklich fand ich heute nicht zum Schlaf.
Gegen etwa 4:38Uhr sah ich immer noch nicht müde aber mit schmerzverzerrtem Gesicht auf die Ticker Uhr von N24 oder war es ntv ? Keine Ahnung.
Ich machte die Glotze aus und drehte mich um. Alles Türen und Fenster waren weit geöffnet, so langsam kühlte die Luft ab.
Geschätzte 20Minuten später muss ich eingedöst sein und dann gegen 5:45Uhr wieder geweckt zu werden. Es war mein Wecker den ich gesellt hatte, weil ich auf keinen Fall verschlafen will.
Ich blieb noch bis etwa 20 nach 6 Uhr liegen und begab mich dann ins Bad, einmal duschen, Haare waschen, rasieren… das übliche eben.
Danach ging es runter frühstücken, neuen Angewohnheit: Waffeln statt Toast, der Mensch braucht schließlich Abwechslung. Dazu eine Tasse Kakao (heiß) – keinen Kaffee.
Mit allen Unterlagen im Gepäck ging es dann gegen 8Uhr in Richtung Klinik…
Pünktlich waren war Vorort, ab in die Anmeldung – alles abgeben soweit und dann zurück. Richtung Fachabteilung. Um 10:00Uhr hatte ich den Termin – kam auch pünktlich dran, fast 2 Stunden kümmerte sich der Doc um mich, ausführlichere Befragungen und auch Tests bezüglich meiner Nervenschäden durch den BSV. Wirklich ausführlich. Man bedankte sich für die aufgearbeiteten Unterlagen. In den Schmerzfragebogen wäre das ohne hin nicht alles reingepasst, was ich mal genommen habe und was ich alles probiert habe.
Abschließend kam man zu folgendem Urteil:
1. die Ursache für die Knieschmerzen muss gefunden werden
2. Als Übergangslösung für zur Pumpenentscheidung, folgt eine Dosiserhöhung auf
80-80-80, nach Bedarf 20mg Akut (nicht Retard) Oxycodon. also mal satte 200% von dem was die andere Klinik als “gerecht” empfand
und gleich 2 Rezepte dafür ausgestellt!
3. Wenn die Ursache für die Knie geklärt ist, entsprechendes Klinikum wegen Pumpenimplantation aufsuchen.
Zurück nach Hause ging es im Eiltempo. ab zur Apotheke und Rezepte eingelöst.
Jetzt werde ich mich mal für 2h zurückziehen.
weiter geht es dann heute Abend
Blick in die Vergangenheit
01:05Uhr
Ich hätte es eigentlich wissen müssen.. Rumlaufen ist eine Sau blöde Idee.
Mein Mageninhalt fand den Weg nach draußen. Das geht mir inzwischen eindeutig zu “leicht”… ich ging ein paar Schritte – weil ich nochmal nach den Katzen sehen wollte, tastete mich vor.. es ging auch alles gut. Solange bis ich der Katze die Tür geöffnet hatte (nein wir haben keine Katzenklappe) – und ihm (Kater) ein paar Leckerlies geben wollte.
Eigentlich hatte ich in dem Moment nicht das Gefühl, dass da gleich was käme…
Im Moment vom Hinknien im Hochkommen.. setzte abrupt ein heftiger Schmerz ein – ich ließ einen Schrei los, die Katze zuckte zusammen und ich erbrach mich ein wenig ins Spülbecken (nur Flüssigkeit, keine Tabletten) – ich bin mir nicht sicher was da der Auslöser von war.
Nach dem Erbrechen sackte ich zusammen und rutschte auf den Boden. Ich brauchte einen Moment um zu begreifen was da gerade passiert war, der Kater versuche natürlich mich zu besänftigen, weil er dachte der Schrei hätte ihm gegolten…
Ich zog mich an der Arbeitsplatte hoch, zog mir einen der Hocker heran.
Ich wische mir mit einem Küchentuch alles ab, säuberte das umliegende Gebiet und lies Wasser nachlaufen, ich spülte mir den Mund aus (Was ein bisschen half gegen den Geschmack), machte noch ein Küchentuch nass, vring es aus, so dass es nur noch kalt und feucht war. Wenn ich ehrlich bin – ich weiß nicht mehr so recht wie ich die Treppe bezwang. Ich bin nur froh jetzt wieder sitzend auf dem Bett zu sein. Das rechte Knie hängt eindeutig über einer 8.5, das linke leider auch etwa 0,2P darunter. Bei einem minimalen Stellungswechsel gibt es einen Peak von etwa 9.2 bis 9.5.
Die Übelkeit kommt dann abrupt zurück. Es verlangt mir einiges ab, dem Drang nicht nachzugeben – da wäre außerdem nichts. Was niemand sieht sind meine Tränen, Weinen kann man das zwar nicht nennen, aber wenn ich nicht jemanden aufwecken könnte, würde ich definitiv stöhnen vor Schmerzen.
Diese Momente machen mir am meisten zu schaffen… ich habe diese Momente schon so vielen Ärzten geschildert, alle zuckten mit den Achseln oder verzogen unglaubwürdig ihr Gesicht. Helfen konnte mir jedoch keiner wirklich, 2 versuchten es mit Actiq bzw. Effentora – was anfangs nachdem man die richtige Dosis gefunden hatte auch recht gut funktionierte. Zuletzt hatte aber z.B. das Actiq Teile meines Mundraums aufgelöst (kein Witz!) deshalb wechselte man auf Effentora, das eigentlich neben den Subligual (deren Namen mir entfallen sind) Tabletten am besten geholfen hat. Damals dachte ich die Geschmacksstörungen werden durch das Präparat erzeugt heute weiß ich jedoch dass die Unabhängig auftreten, zu 95% auf zusammen mit den Spitzen (ich nenne das in Zukunft nur noch spitze, wenn es mindestens 10 Minuten andauerte, alles andere Peak).
Ich beiße mir mal wieder heftig auf die Zähne.. aber diese Anti Knirrschschiene nutze ich nicht.. das Teil ist mir jetzt einfach zu doof..
Das Feuchte Geschirrtuch verschaffte mir im Nacken ein bisschen Erholung. Aber ausprobieren will ich es jetzt definitiv nicht – ob der Brechreiz wieder kommt wenn ich ein paar Schritte gehe. Das muss ich mir nun wirklich nicht geben.
Klar würden jetzt einige sagen: ruf doch einen Arzt…
aber was soll der machen? => die Spitze ist schon wieder weg, nur wenn ich das rechte Knie bewege tritt ein Peak auf, wenn auch nur für 5bis 30Sekunden. Unangenehm – aber er verschwindet von selbst wieder. Klar das tun die Spitzen auch.. irgendwann das kann nach einer Stunde, nach 5 Stunden, nach 10 Stunden, aber auch erst nach 24h passieren (schon 2x erlebt), da will man sich wirklich umbringen! zumindest denkt man in dieses Momenten anders daran. Ich schließe es z.B. kategorisch aus, in den Spitzen aber – macht man das nicht, das heißt nicht dass ich das machen würde. Aber ich finde es schon schlimm genug, dass man daran denkt, oder anderes darüber denkt – als das im Normalfall, der Fall wäre.
Jetzt sagen einige Ärzte sicher das ultimative Totschlagargument:
“Naja wenn das von selbst wieder nach ein paar Stunden verschwindet, die können sie sicher aushalten… sie sind ja noch JUNG und STARK …”
Was denkt ihr nur bei solchen Sätzen? Der Oberarzt in der Klinik fand es dann unheimlich geil zu sagen, “ja dann nehmen sie halt Paracetamol”.. als ich das einem Pharmakologen erzählt habe… der konnte sich vor Lachen nicht mehr auf dem Stuhl halten.. die Webcam zeiget nur noch einen leeren Bürostuhl… er brauchte eine ganze Minute um sich wieder zu sammeln..
Natürlich kann man Paracetamol als Co Medikation fahren… im Spiegel also kontinuierlich. AAAAber! das kommt nur für eine sehr kurze Zeit in Frage!, Maximal 7 bis 10 Tage, danach muss man Pause einlegen, für mindestens 60 Tage. Sonst kommt es unweigerlich zu Organschäden, die ggf. eine neue Leber von Nöten machen.
“Wie kann man so was nur einen an sich gesunden jungen Menschen vorschlagen?
Warum kommt man denn auf die Idee, dass das helfen könnte bei solchen Schmerzen?!
Natürlich sollte man mit Bedarfsmedikation vorsichtig sein – aber dem Patienten das vorzuenthalten ist nicht nur falsch, das ist (fahrlässige) Körperverletzung.. und sein Bekannter unterlassene Hilfeleistung!”
“Auch das Argument, die Kasse zahle das nicht, ist ein ausgemachter Schwachsinn.. natürlich in den Ausnahmefällen, zu Zeiten als er noch Pharmareferent war – wusste er konkret von etwa 20 Fällen in seinem Kundenradius von 40km, MS-Patienten ebenso wie ganz normale Schmerzpatienten. Sollte das häufiger vorkommen mit den Spitzen – so er, dann stimmt in der Grundmedikation schon etwas nicht, die ist dann zu niedrig. Oder man muss ein anderes Opioid auswählen. Letztlich gibt es dann noch den Ausweg Medikamentenpumpe, wenn sich absehen lässt das der Zeitraum der Einnahme länger als 6 Monate sein wird. Auch hier gibt es Modelle die eine Bolus Gabe möglich machen.
Nur die billigen Modelle auf Gasdruckbasis können so etwas nicht, aber die werden immer seltener in Deutschland eingesetzt!”
Letztlich so sollte man doch auch daran denken: “Würde man sich das selbst auch zu muten, was man den Patienten dort zumutet mit solch einem Verhalten?”
“Sicher nicht, denn auch wenn der Satz aus der palliativen Schmerzmedizin stammt, sollte man das auf alle Patienten anwenden:
Schmerztherapie sollten den Tagen Leben geben!
Und nicht dem Leben, Tage geben!
Denn Tage, an denen man unnötige Schmerzen ertragen muss, sind verlorene Tage. An diesen Tagen musste man wegen der Unfähigkeit oder Ignoranz der behandelnden Ärzte leiden. Und je jünger ein Mensch ist, der unter chronischen Schmerzen leidet – umso schlimmer ist es doch, wenn dieser Mensch jeden weiteren Tag seines weiteren Lebens unterdosiert durchs Leben schreiten muss?! Deswegen ist nicht maligner Schmerz eindeutig schlimmer zu werten als maligner Schmerz, denn der nicht maligne Schmerz ist meist über Jahre hinweg entstanden und begleitet den Patienten auch noch über weitere Jahre. Die Allroundlösung gibt es nicht! Vor allem nicht für Menschen die schon seit 3 oder mehr Jahren unter chronischen Schmerzen leiden. Das Schmerzgedächtnis hatte viele Jahre um sich zu entwickeln, Fehlmedikationen, Fehlinterpretationen durch Ärzte führten nur noch mehr zu einer Verschlechterung des Zustands.
Es wird mit zunehmender Dauer der Schmerzerkrankung schwieriger den Schmerzen Herr zu werden, dem Patienten der so viel Sehnsucht nach einem schmerzfreien Leben hat, gerecht zu werden.
Ich weiß nicht worin der Sinn besteht, mit den erlösenden Medikamenten zu geizen, denn süchtig (egal wie man die Definition nun setzt) wird man ohnehin von den Mitteln (auch von Retard…), wenn man nicht im eigentlich physisch Abhängig wird – so wird man doch süchtig nach den Momenten in denen man weniger Schmerzen hat. Was nicht weniger schlimm ist, was nicht weniger dramatische Auswirkungen haben kann.
Meinem Vater verweigerte man in den letzten Wochen die sein Leben nach der Diagnose Lungenkrebs noch hatte, die Schmerzmittel in einer höheren Dosierung (komischer Weise in einem der Schwestereinrichtungen, meiner Schmerztherapie… ich weiß aber das das auch in anderen Einrichtungen passiert). Er bekam nicht einmal 11 Wochen vor seinem Tod die Diagnose, metastasierender Lungenkrebs – statt ihn von den Schmerzen zu befreien, die er wirklich hatte (er nahm zu diesem Zeitpunkt bereits seit über 12 Jahren Tramadol!), zuletzt reichte ihm eine Flasche (bevor er die Diagnose bekam) noch etwa 3 Tage! (normalerweise reicht die einem 30Tage).
Man gab ihm anfangs gegen die Schmerzen (er hatte in der Lunge, Leber, Nieren, Blase und im Gehirn Tumore unterschiedlicher Stadien), lächerlicher Weise 2x10mg Morphin Retard (keine Bedarfsmedikation!), statt eben der angemessenen Dosierung stopfte man ihn mit Psychopharmaka und anderen “Happy Machern” bis unter die Dachkante voll.
Er war definitiv nicht mehr der Mann, den ich als meinen Vater kannte.
Er ließ sich hängen, er gab auf. Man musste Angst haben er würde aus dem Fenster springen, auch wegen den Schmerzen, durch die Medikamente kamen dann auch noch Sinnestäuschungen und andere Wahrnehmungsstörungen dazu.
Der Arzt sagte zu meiner Mutter: “Wir können ihrem Mann nicht mehr geben, er könnte süchtig werden!!!!” Das sagt man zu einer Frau – der man Tage zuvor gesagt hatte : “Seien Sie froh wenn ihr Mann die nächsten Stunden überlebt”
Da sagt man doch aller ernstes, “Er könnte süchtig werden!!!” im Nachhinein bin ich froh, dass ich nicht dabei war, ich glaube der Arzt hätte sich eine gefangen, für so eine dreiste Antwort fernab jeglicher Menschlichkeit und Realität.
Erst nachdem meine Mutter auf der Generalvollmacht bestand, sämtliche Sedierenden Mittel unverzüglich abzusetzen, tat sich etwas. Mein Vater wurde wieder klar.
Die Schmerzmittelversorgung wurde nicht unbedingt besser, ich selbst war zu jener Zeit auf 600mg Morphin Retard eingestellt, (zusätzlich eine Menge Beimedikation), ich hatte noch Restbestände von 30 bzw. 60mg Tabletten – diese gab ich meiner Mutter – die Sie verwahrte für meinen Vater!
Er hatte dann noch wenige Momente während seiner Chemotherapie, an denen er einen glücklichen Eindruck machte, nicht so schmerzverzerrt wie die Monate und Wochen vor seiner Diagnose (von den 2 Wochen auf Happypills abgesehen).
Nicht zuletzt auch deshalb, weil meine Mutter unerbittlich dafür gekämpft hatte, das meinem Vater zumindest die Schmerzen genommen werden konnten – auch dank meiner Hilfe. Denn die Hausärztin die meinen Vater betreute (bei der ich auch war), war dermaßen geizig mit den Tabletten, dass meine Mutter froh war darüber – dass ich 4 Monate zuvor eine Schmerztherapie begonnen hatte.
Es kam doch tatsächlich auch von der Hausärztin das Argument” Wissen Sie ihr Mann könnte süchtig werden”.. einem Mann – der dessen jeder Tag sein Letzter sein kann!
Das sagt man einer Ehefrau! die Ihren Mann Tag für Tag leiden sie weil Ärzte nicht über ihren eigenen Schatten springen konnten. Es wäre doch egal gewesen ob mein Vater eine Sucht entwickelt! In den letzten Tagen seines Lebens, war die Schmerzmittelversorgung gesichert, aber nur durch das unerlässliche und unerbittliche Verhalten meiner Mutter – für ihren Mann, den sie liebte zu kämpfen bereit war. Denn mein Vater war nicht mehr in der Lage zu kämpfen! Er verließ unsere Welt endgültig am 31.8.2008, er wurde 52 Jahre alt!
Ich weiß nicht ob er Schmerzen hatte, aber laut meiner Mutter sah man ihm an, dass er schmerzen hatte, auch in den letzten Stunden und Minuten seines Lebens – nicht einmal da gewährte man ihm Schmerzfreiheit!
Weil verbohrte, blinde und hoffnungslos erschöpfte Mediziner die Frechheit besaßen darüber zu entscheiden, wer, wie viel Schmerzen ertragen kann, und dass man es nicht verantworten könne wenn dieser Mensch süchtig werden würde und selbst dann wenn eben jener Mensch nur noch Stunden zu leben hat!
Wer seid ihr – als dass ihr darüber bestimmen könnt – wie jemand Schmerz zu ertragen hat, wie er den Schmerz empfindet. Schmerz ist immer individuell und kann niemals nach einem Schema gedeutet werden. NIEMALS.
Ausnahmslos bleibt Schmerztherapie, egal ob bei einer Krebserkrankung, einer lebensverkürzenden Erkrankung oder einfach nur bei Schmerzen (durch einen Unfall, eine genetische Prädisposition oder anderweitig begründet) immer eine individuelle Maßnahme!
Man muss für jeden Patienten die ideale Lösung finden und darf sich keinesfalls verrennen in Vorurteilen, persönlichen Abneigung oder anderen Differenzen! Ihr seid verdammt nochmal für die Patienten da – die euch vertrauen, die gegebenenfalls die letzte verbliebene Hoffnung in euch stecken. Menschen die noch einen Schlag ins Gesicht, für ihre Glaubwürdigkeit nicht mehr verkraften können. Versteht ihr das?
Ihr müsst den Patienten zuhören und gemeinsam mit Ihnen an einem Weg arbeiten, nicht gegen den Willen eines Patienten, für die Prämie(n) eines Pharmaproduzenten (- weil ich nur ein Produkt für alle Patienten nehmt, auch wenn das Produkt ungeeignet ist!). Ich könnte diese Liste sicher noch weiterführen – aber ihr solltet mich auch jetzt schon verstanden haben!
*Rechtschreibfehler korrigiere ich mittags..**Orginal unten*
Jetzt über 1 Stunde später, gehe ich schlafen, zumindest versuche ich es.
Wir lesen uns morgen wieder! (02:38Uhr)
Es ging dann noch so weiter bis etwa 3:30Uhr… danach kippte ich zur Seite weg. Um exakt 4:01Uhr wachte ich wieder auf, durch einen beißend grellen Schmerze im rechten Knie, das Peak war knapp eine 10. Wenn ich gekonnte hätte, ich glaube ich hätte irrational gehandelt und mir bestimmt
Um 6:30Uhr muss ich definitiv aufstehen, jetzt überlege ich tatsächlich ob ich nochmal Oxycodon nehmen soll – das Knie hängt bei einer schauderhaften 8.5, in Zügen bei einer 9.1 bis 3. Ich habe Kopfschmerzen, als hätte ich zu wenig getrunken.
So ist bestimmt auch meine Schrift. Ich stehe neben mir. Ich habe gerade einen Liter Flüssigkeit (Wasser) die Kehle runtergespült… mich umgezogen – das muss ich denke ich net näher ausführen. Ich hasse das, das kommt immer mit diesen Minuten Peaks (auch wenn ich wach bin, falsche Bewegung ergibt Peak und Folgen…)
Vorhin war ich aber zu aufgewühlt für Vorsichtsmaßnahmen. aktiver Akt.
egal – ich werde nochmal versuche eine Stunde zu schlafen – falls das möglich sein sollte.
Jetzt 04:27Uhr juckt meine Nase wie bekloppt, bin ich erschöpft habe Schmerzen gegen die ich machtlos bin. Ich kann nur hoffen das das Knie jetzt nicht wirklich einen bleibenden Massiven Schaden davon getragen hat, es tut seit über einer Woche ununterbrochen auf hohem Niveau Schmerzen verursachen. oder es tut schlicht weg weh (Aua)
Oh man mir fallen die Augen zu 31Minuten nach vier, meine Nase juckt wie bekloppt, egal wie kurz die Nacht noch ist, dieses Mal habe ich mich net vergessen – zumindest dieses Mal gewinnt der Schmerz nicht. Der Hälfte des Bestands ist weg, mal beim Vertretungsarzt auch anfragen. unterliegt j ohnehin keine Budgetierung und meiner Kommt definitiv später aus dem Urlaub zurück. Vielleicht spreche ich das auch erst in der Klink an, wo die dem Phänomen nochmal auf die Spur gehen wollen.
Kommt auf die Situation an.
04:38Uhr Das lässt sauf sich warte, meine Strichliste für “verlorenen” Tabletten hab ich jetzt gezählt… 3x, man ist die Quote hoch… 27 Tabletten fielen meiner Übelkeit zum Opfer. Also liegt die Erfolgsquote einer erfolgreichen Einnahme bei 73% auf die Gesamtzahl der Tabletten berechnet. Geht man von der Regeldosis aus (4 Tabletten pro Tag), sind das so knappe 7 Tage Verlustiges Material. Mist..
Also ich brauchte dann diese Woche:
- Oxycodon (auch wegen nächster Woche… voller Terminplan, Feiertage usw.)
- Domperidon (das hilft so gut gegen die Allgemeine Übelkeit)
- evtl. nochmal was gegen die Sturzschmerzen (Wirkstoff ist weg .nachher nachsehen)
– Hilfsmittel… muss ich nach Situation entscheiden, sonst frag ich in 10Tagen in der Klinik nach und zahl bis dato wieder selbst
*Ach verdammte Schei*** ich hab mir die Brust blutig gekratzt.. oha auch die Schulter… was das, fu** , Sehstörungen.. meine Geruchs und Geschmackssinn ist definitiv auch am Ar*** *
Nächste Woche:
-Odansetron… aktuell hebt mir ein Packet etwa 7,5 Tage – auch deshalb weil ich keine Domperidon mehr habe. also vielleicht.. entfällt es
Also nochmal eine Stunde hinlegen… falls das möglich ist…hm im Dusel hab ich wohl die Visitenkartenbestellung abgegeben… na dann schlecht isses sicher nicht.
06:13Uhr
Vor etwa 25 Minuten bin endgültig aufgestanden. So wie meine beiden Füße aussehen.. naja wirklich verwunderlich ist es da nicht! – wieso ich Schmerzen habe.
Meine Leber schmerzt, extrem unangenehm.
evtl. gehe ich heute, wegen der dicken Füße zu einem Vertretungsarzt… denn wie schon erwähnt das verursacht zusätzliche Schmerzen und zwar in nicht geringem Umfang.
Ich gehe jetzt gleich ins Bad um zu duschen… vermutl. mit Hocker. Ich habe einen sehr instabilen Gang, da jeder Schritt Schmerzen verursacht… wenn’s blöd läuft sind die Paks um die 9, 9.5. Das klingt nicht so extrem sche*** das ist auch so…
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Originale Fassung:
etzt über 1 Stunde später, gehe ich schlafen, zumindest versuche ich es.
Wir lesen uns morgen wieder! (02:38Uhr)
Es gind dann noch so weiter bis etwa 3:30Uhr… danacg kippte ich zur Seite weg. Um exakt 4:01Uhr wacht eich wieder auf, durch einen beißend grellen Schmerze im rechten Knie, das Peak war knapp eine 10. Wenn ich gekonnte hätte, ich glaube ich hätte irrational gehandelt und mir bestimmt
Um 6:30Uhr muss ich definiitv aufstehen, jetzt ünerlege ich tatsächlich ob ich nochmal Oxycodon nehmen soll – das Knie hängt bei einer schauderhaften 8.5, in Zügen bei einer 9.1 bis 3. Ic habe Kopschmerzen, als hätte cih zu wenig getrunken.
So ist bestimmt auch meien schrift. Ich stehe nebenmir. Ich habe egrade einen Liter Flsssigkeit (Wasser) die Kehle runtergespült… mich umgezogen – das muss ich denke ich net näher ausführen. Ich hasse das, das kommt immer mit deisen Minuten Peaks (auch wenn ich wach bin, falsche Bewegung ergibt Peak und Folgen…)
Vorhin war ich aber zu aufgewühlt für Vorsichtsmaßnahmen.. aktiver Akt.
egal – ich werde nochmal versuche ne Stund ezu schlafen – falls das möglich sein sollte.
Jetzt 04:27Uhr juckt meine Nas ewie bekloppt, bin ich erschöpft habe Schmerzen gegen die ich machlos bin. Ich kann nur hoffen das das Knie jetzt nicht wirklich einen bleibenden Massiven Schaden davon getragen hat, es tut seit über einer woche ununterbrochen auf hohem Niveau Schmerzen verursachen. oder es tut schlicht weg weh (Aua)
Oh man mir fallen die Augen zu 31Minuten nach vier, meien Nase juckt wie bekloppt, egal wie kurz die Nacht noch ist, diesesmal habe ich mich net vergessen – zumindest diesesmal gewinnt der Schmerz nicht. Der Hälfte des Bestands ist weg, mal beim Vertretungsarzt auch anfragen.. unterliegt j aohnehin keine Budgettierung und meiner Kommt definitiv später aus dem Urlaub zurück. Velleicht sporeche ich das auch erst in der Klnik an, wo deie dem Phänomen nochmal auf die Spur egehen wollen.
Kommt auf die Situation an.
04:38Uhr Das lässt sauf sich warte, meine Strichliste für “velorerene” Tabletten hab ich jetzt gezählt… 3x , man ist die Quote hoch… 27 Tabletten fielen meiner Überkeit zum Opfer. Also liegt die Erfolgsquete einer erfolgreichen Einnahme bei 73% auf die Gesamtzahl der Tabletten berechnet. Geht man von der Regeldosis aus (4 Tabletten pro Tag), sind das so knappe 7 Tage Verluschtiges Material.. Mist..
Also ich brauchte dann diese Woche:
- Oxycodon (auch wegden nächsetr Woche… voller Terminplan, Feiertage usew.)
- Domperidon (das hilft so gut gegen die Allgemeine Übelkeit)
- evtl. nochmal was ggen die Sturzschmerzen (Wirkstoff is wech.aka. nachsehen)
– Hilfsmittel… muss ich nach Situation entscheiden, sonst frag ich in 10Tagen in der Klinik nach und zahl bis dato wieder selbst
*Ach verdammte Schei*** ich hab mir die Brust blutig gekratzt.. oaha auch die Schulter… wasn dasn, fu** , Sehstörungen.. meine Geruchs und Geschmackssinn ist definitiv auch am Ar*** *
Nächste Woche:
-Odansetron… aktuell hebt mir ein Packet etwa 7,5 Tage – auch deshalb weil ich keine Domperidon mehr aheb.. also vl.. entfällts
Also nochmal ne Stunde hinlegen… falls das möglich ist…hm im Dusel hab ich wohl die Visistenkartenbestllung abgegeben… na dann schlecht isses sicher nicht.
06:13Uhr
Vor etwa 25 Minuten bin endgültig aufgestanden. So wie meine beiden Füße aussehen.. naja wirklich verwunderlich ist es da nicht! – wieso ich Schmerzen habe.
Meine Leber schmerzt, extrem unangnehm.
evtl. gehe ich heute, wegen der dicken Füße zu einem Vertretungsarzt… denn wie schon erwähnt das verursacht zusätzliche Schmerzen und zwar in nicht geringem Umfang.
Ich gehe jetzt gleich ins bad um zu duschen… vermtl. mit Hocker. Ich ahbe einen sehr instabilen Gang, da jeder Schritt Schmerzen verursacht… wenns blöd läuft sind die Paks um die 9, 9.5. Das klingt nicht so extrem sche*** das ist auch so…
Sehnsucht
Der Tag war heute geprägt durch Schmerzen… wie sollten es anders auch sein. Schließlich ist es schon eine Weile her, dass ich mal wirklich Schmerzfrei war.
Das letzte Mal, so weiß ich dass, war am 28.12.2007…
Wieso kann der sich noch an das Datum vor fast 4 1/2 Jahren erinnern… ich wüsste nicht was ich an diesem Tag gefühlt habe… das sind doch die Gedanken die ihr jetzt habt – wenn ihr die Zeilen gelesen habt.
Ich weiß das deshalb heute noch, weil es obwohl es eigentlich kein Grund zum Freuen war.
Da wurde eine gebrochener Mittelfußknochen in einer OP fixiert, mittel Titanimplantat (oder Stahl?!), ich bekam eine PDA. Das war einer jener Momente wo ich wirklich mal gänzlich Schmerzfrei war. Kein penetranter Knieschmerz.. einfach mal Hüftabwärts gar nichts gespürt.
Ich hatte mal die These aufgestellt, dass man bei Opiaten doch meist eher unterdosiert gehalten wird. Das betrifft auch Tumorpatienten und Menschen mit einer Prä Terminalen Erkrankung, bei denen es letztlich egal wäre ob sie in den 2,3,6 oder auch mal 12 Monaten die Ihnen noch bleiben, süchtig werden würden. Nach dem Schmerzmittel dass Ihnen Schmerzfreie Minuten, Stunde oder gar Tage schenkt.
So wird man süchtig nachdem Gefühl “schmerzfrei” zu sein. Durch eine chronische Unterdosierung, der so genannten Pseudosucht verstärkt sich das Verlangen nach Opioiden und Schmerzmitteln generell noch einmal um ein Vielfaches.
Viel geben die deutschsprachigen Bücher zu dem Thema nicht her, nur wenige Seite bis Absätze, wenn überhaupt kommt dieses heikle Thema vor. Ein heikles Thema aus der Sicht jener Mediziner – die Stolz darauf sind (warum auch immer) dass ihre malignen Patienten mit nahezu gar keinen Opioiden auskommen, die würden schließlich nicht so wehleidig durch das Leben marschieren wie die anderen nicht malignen Patienten.
Ich finde solch ein verhalten gegenüber allen Patienten als bedauerlich!
Sollte es nicht das Ziel sein, mit einer Schmerztherapie, den Tagen Leben zu geben und nicht dem Leben Tage zu geben. Tage voller Schmerz und Leid?!
Sollte das nicht generell ein Grundsatz der Schmerztherapie sein?
Da ich keine Odansetron mehr habe, greife ich heute und morgen Abend jeweils auf die Navoban zurück. Mir ist das jetzt egal wie viel die mich kosten. Aber noch so eine Nacht wie heute will ich nicht erleben müssen. Dann kostet mich der Luxus nicht mehr so viel Schmerzen zu haben eben 20EUR! pro Tag
Am Montag lasse ich mir dann ein Privatrezept ausstellen, wenn es gar nicht anders gehen sollte, dann nehme ich nur 1x eine Tablette pro Tag und dafür erbreche ich dann die andere Hälfte der Tabletten… dann muss ich eine 2ten oder 3ten Anlauf machen. So reduziert sich dann auch die Anzahl der Tabletten und die Tage, die normalerweise die Packung mit den 100Stk. hält.
Heute war ich elendig kaputt… nicht zuletzt wegen der Schmerzen durch den Schlafmangel und umgekehrt. Ich trank heute Morgen einen Kaffee nach dem anderen und nahm eine der Coffein Tabletten… ohne Wirkung. Ich griff zur Notration für solche Tage. eine Palette eines bekannter Energydrinks… 12 Dosen.
Es brauchte eine Zeit, doch jetzt bin ich definitiv hellwach, anders als noch heute Mittag.
Zeitweise hatte diese Mischung und der Konsum zu Kopfschmerzen geführt, gesund ist was anderes, aber wie eine Schlaftablette durchs Leben zu wandern ist auch recht sinnlos.
Es ergaben sich heute einige Termine, damit ist das Fax heute Nacht an der HA mit der aktuellen Lage schon wieder Makulatur. Die nächsten Wochen werden lustig. So kommt Ende Juli vermutlich nochmal eine 3 Wöchige Reha in Sachen Schmerzen dazu, dieses Mal eine richtige Schmerztherapie. Peinlich dass der verkorkste Bericht und auch der Blog wohl eher ein Türöffner war. Entgegen dem was der Oberarzt damit eigentlich bezwecken wollte. Sollte wohl mit so diverser anderer Bemerkungen dazu führen, dass ich nicht behandelt werden sollte in Zukunft, quasi ein Tritt zwischen die Beine, für die nach seiner Ansicht nach, unfaire Kritik an seine Person. *** [1] weiter geht’s am Ende…
Den ganzen Tag über heute hatte ich Schmerzen, auf dem üblichen Niveau um die 8 im rechten Knie, Belastung und Ruhe nahezu gleich, vor allem deshalb weil ich belastenden Situationen ganz klar aus dem Weg gegangen bin.
Jetzt habe ich seit rund 1h die 80mg Oxycodon in meinem Magen, das liegt sicher an der Navoban. Die Übelkeit und das Erbrechengefühl sind nicht mehr vorhanden. Wie “weg”.
So als wäre das Gefühl nie da gewesen.
Die Schmerzen nehmen stetig ab, jetzt sind wir im Rücken bei einer 6.5, ebenso im linken Knie. das rechte Knie ist jetzt in Belastung auf eine 8 gefallen (von einer 9), in Ruhe das müsste ich erst beurteilen, wenn sie da ist. Aber da ich gerade am Schreibtisch sitze ist das Knie sehr weit von einer Ruhestellung entfernt.
Ich habe einen sehr trockenen Mund, heute habe ich bestimmt 6 bis 7Liter Wasser getrunken – wohl nicht genug. Meine Füße sind wieder leicht angeschwollen, da sammelte sich wohl ein bisschen der zugeführten Flüssigkeit.
Ich habe auch wieder Schmerzen beim Auftreten und abrollen, das zog sich sehr massiv ab etwa 18:00Uhr hin bis ich die Tabletten nahm, jetzt hat die Intensität abgenommen. Es fühlt sich nicht mehr ganz so schlimm an, wenn man geht und den Fuß abrollt.
Den Tag heute habe ich eher mit sehr seichten Tätigkeiten verbracht, keine oder nur sehr wenig Hausarbeit. Großartige Gehstrecken habe ich vermieden.
Heute habe ich mal wieder KG gemacht, das hatte ich jetzt eine Woche etwas schleifen lassen. Aber mit den Schmerzen hat man auf vieles Lust, aber sicher nicht etwas was das Ganze noch verstärkt.
Hauptsächlich Recherche war heute Mittag und Abend angesagt, nicht nur um den Blog – sondern auch für neue Literaturtipps und Linktipps.
**** [2] Technik gequatsche.. am Ende geht’s in Detail..
Ich hoffe ich kann heute Nacht irgendwie schlafen, die Schmerzen werden weniger – dennoch nehme ich nachher nochmal 20mg, denn die Schmerzen Knieabwärts
sind immer noch sehr penetrant.
Es ist immer noch eine gewisse Wärme vorhanden, weswegen ich trotz offener Terrassentür und Dachfenster, gleich nochmal kurz die Klimaanlage anwerfen werde… es ist wirklich zu schwül und zu warm als dass man wirklich schlafen könnte.
Der Nebenwirkungskatalog und die Bedürfnisse kommen noch oben drauf, das macht es doppelt kompliziert. Ich werde ohnehin jetzt sicher nochmal einen Liter Wasser trinken, denn ich habe das Gefühl mein Mund und Rachen trocknet binnen von Minuten aus.
Falls ich nochmal die Muße habe, kommt noch ein Update heute Nacht…
03:09Uhr…
Grandios ich habe erbrochen…die Tablette die ich nachnehmen wollte kam wieder hoch. Meine Speiseröhre brennt, ich gehe auch davon aus das helle Blut stammt aus eben jener.
wäre es dunkel, so würde ich vermutl. schon im RTW Platz genommen haben.
Die Schmerzen sind wieder schlimmer geworden. Ich weiß jetzt nicht was ich noch machen soll. Aus Verzweiflung habe ich gerade 4x500mg Paracetamol und 80Tr. Novalgin genommen,, neben der 4x4mg Tizanidin und 2x50mg Diclofenac, weg dem Magen auch noch eine 20mg Omeprazol. Ich hoffe es bleibt drin und wenn könnte ich es auch nicht ändern. Vorhin war ich mal kurz eingedöst und mich hat netter Weise eine Nebenwirkung wieder geweckt. _Unschön.
Jetzt warte ich auf die Müdigkeit von den Tizanidin. Hoffentlich ziehe die mich für ein paar Stunden aus dem Verkehr. So dass ich nicht doch noch auf die Idee kommen sollte dem Psychologen diese 21 Seiten Mail zu schicken. ich Habs jetzt mal als Word Dokument gespeichert. weit weg vom Mailprogramm.
Ich weiß nicht was mich dazu immer bewegt so was zu schreiben… keine Ahnung.
Mein Rücken schmerzt wieder heftiger, deswegen wollte ich wohl auch die Diclofenac nehmen. Jetzt muss ich mich gerade noch duschen gehen, denn ich bin auch noch total verschwitzt… blödes warmes Wetter und der Regen wacht zusätzlich alles so feucht schwül.
Ich habe heute Abend auch wieder ein verstärktes Taubheitsgefühl bemerkt, deswegen spielt auch die Blase verrückt. Der halbe Rücken im Bereich der LWS bis etwa auf Höhe des Herzens ist alles taub sowie wie sonst die Rückseite des rechten Beins.
Meine Zehen kann ich wieder nicht bewegen, ich ziehe das Bein leicht nach, auch deshalb weil ich dann nicht abrollen muss, was die Schmerzen verstärkt.
Ich habe jetzt fast 10l Flüssigkeit in den letzten 26 Stunden getrunken, irgendwie viel… auch für mich
Ich fühle mich nicht wirklich gut. Irgendwie komisch… mein BD eiert auch rum, wenn ich kurz laufen musste geht er auf über 200 zu 150 hoch, in Ruhe soweit als möglich also liegen nach 10mnuten nur noch 170 zu 130. Puls wahnsinnig hoch immer um di e160 ich werd noch kirre..
Mal schauen, wenn’s noch was gibt und ich noch nicht aus Wut irgendwas zertrümmert haben sollte schreibe ich noch was…
Erläuterungen im Detail:
[1] Fakt ist, und dessen sind sich 4 Anwälte sicher, so wie der Arzt den Brief verfasst hat, diente er einzig dem Zweck, mich in eine Schlechtes Licht zu rücken. Die Erwähnung des Blogs in einem solchen Bericht hat da überhaupt nichts drin verloren und erfüllt sicher den Tatbestand der Nötigung. Bei der ja auch der Versuch, schon strafbar ist. Da aber die Äußerung nicht mündlich in einem Gespräch gefallen, wo Aussage gegen Aussage steht – sondern in einem amtlichen Brief, erfüllt das schon die Kriterien für eine begangene Nötigung strafbar gemäß §240 StGB.
Den Offenen Brief werde ich nach Aller Voraussicht nach, nach aktuellem Stand zumindest, erst einmal nicht mehr veröffentlichen oder zusenden. Das was kommt in den nächsten Wochen an Lösungsvorschlägen anderer Einrichtungen und ob ich meine Unterlagen bis zum 15.5. abholen kann, komplett auch inkl. der unterzeichneten Erklärungen und Vereinbarungen, wird über ein mein weiteres Vorgehen entscheiden.
Da aber eine Frist steht, ist das so ziemlich der letzte Tag an dem ich mich entscheiden muss, ob ich weitere Schritte einleite.
Zumindest zum Ende der Woche sollte ich wissen, und auch die Anwältin – ob man nun die Strafanträge einreicht oder nicht.
Da aber der Brief recht eindeutig dazu diente mir Schaden zu zufügen oder zumindest dafür zu sorgen, dass mir ärztliche Hilfe versagt wird… wird es leicht sein. mich davon zu überzeugen, diese Schritte zu gehen. Wenn ich weder einen neuen Bericht erhalte, noch die angeforderten Unterlagen aushändigt – obwohl mir alles nach derzeitigem Recht zusteht. Aber dass Patienten auch Rechte haben, ist in so einigen Köpfen noch nicht wirklich angekommen.
[2] Ich war wohl über einen Referrer verlinkt, aber gegen 17Uhr heute Abend, sind die Besucher, Hits (Klicks) quasi ins Himmellose gesteigert worden. Der Webserver verabschiedete sich um halb sieben, für etwa 30 Minuten – rund 13Klicks pro Sekunde ging dann nicht mehr einher mit der zugeteilten RAM Menge (4GB) und den 2 Threads von den CPUs. Jetzt haben wir alles verdreifacht.
Im August folgt dann der Nachfolger,wenn ich es finanzieren kann oder mir es jemand finanziert… der sollte dann ausreichend Power für den Blog, die Wiki und das Forum haben. Zumindest mal für den Anfang.
Wenn ich es einrichten kann, folgt ein separater DB-Server in einem HP C7000 Center.
Das wird aber die Auslastung zeigen, ob das Sinn machen würde.
Morgen kümmere ich mich noch ein bisschen um die interne Hardware hier im Haus, ich hoffe ich schaffe es endlich den Haustechnik und Automatisierungsserver auf den anderen PC zu migrieren, passiv und lautlos macht es zwar nicht besser, sieht aber schicker aus und verbraucht nur noch ein Drittel des Stroms. Außerdem hat er noch ein paar zusätzliche Schnittstellen, für meine Spielereien auf dem RS485 Bus.
Die Wärme war heute in Teilen ein Problem, ich musste Extra Kühlen sonst wäre die große Workstation heiß gelaufen. Ich erschrak, als jene nach einem Update nicht mehr bootete. Irgendwie hatte sich der Festplatten Controller abgehängt. Ein kurzes fixen im Bios und das Problem war beseitigt… das hätte ich nun wirklich nicht gebrauchen können
Kettensägenmassaker mal anders…
Der Abend nähert sich so langsam dem Ende.
Ich habe heute Mittag dann doch noch anspruchsvolleres erledigt und 2 Kettensägen überholt. Die erste war einfach – die ist ja noch keine 20h gelaufen… und ganz neu zudem ein Profimodell von Husqvarna mit richtig viel Dampf unter der Haube. (muss sie ja auch haben mit der 20″ Schiene). Die Zweite Säge war dann eindeutig ein Problem.
Eine betagte Stihl Kettensäge, zuletzt mal vor ~5 Jahren in Benutzung, seitdem im Kellerregal, natürlich entsprecht versifft. Die Säge stammt noch von meinem 2008 verstorbenen Vater. Und ich weiß, mit Wartung hatte der es nie.
Die Säge sah ohnehin schon sehr mitgenommen aus. So wirklich mal ne Wartung wurde da auch vom Vorbesitzer (Auktionsware) nicht durchgeführt.
War eine wirklich dreckige Arbeit… da den Schnodder rauszuholen. Noch dabei entdeckt dass das Arbeiten mit der Säge zuletzt ein Glücksfall war, da 1. in dem Schwert eine Delle war (sprich krumm an einer Stelle), außerdem waren die Kettenfänger die beim Reißen der Kette, selbige festhalten, weg. Also erstmals Ersatzteile geordert (für nicht mal 30EUR.. sehr günstig). Trotzdem den Kupplung/Kettenschutz entfernt und eingeweicht… in einer Mischung aus Spülmittel im ersten Anlauf, danach mit Backofenreiniger und zuletzt mit Industrie Reiniger für Getriebe… danach war die Abdeckung und die Säge zwar einigermaßen sauber, man sah dann aber auch Macken und Kratzer – Gebrauchsspuren eben. Bis zur nächsten Benutzung – dann sind beiden Sägen wieder dreckig. Arbeitsgeräte eben. Die große Säge nach wie vor fürs Grobe und die kleine Stihl in Zukunft für Arbeiten auf der Leiter, mit dem kleineren Schwert (nur noch 30cm) geht das besser.
Aufs größere testen musste ich verzichten – da kein Sprit mehr im Haus und ich erst hätte zur Tanke fahren müssen um dort Sprit zu holen, das Gemisch macht man sich selbst.
Warten wir damit also bis zum nächsten WE – wenn wieder Zeit dafür ist.
Danach ging es noch einkaufen, naja viel mehr als mitfahren ging nicht. Austeigen war nicht mehr drin, ich wäre besser zuhause geblieben, die Quittung für den Ausflug ins soziale Leben war Knieschmerzen von etwa 16:30Uhr bis 19:45Uhr auf einer guten 8.5 egal ob Ruhe oder Stand. Das ist doch eindeutig dass die angesetzte Dosis von 20mg nach Plan hinten+vorne nicht reicht.
Sollte sich aber mit dem Besuch in der Alternativklinik ändern, bis zur endgültigen “Installation” der Finalen Lösung. eine Lösung welche die andere ursprüngliche Einrichtung ja abgelenkt hatte mit fadenscheinigen Aussagen.. kurzum nach Hersteller fand in der Einrichtung noch nie eine OP statt mit dem Modell was ich haben wollte. Anstatt ehrlich zu sein, verarscht man den Patienten von vorne bis Hinten. (sorry für die Wortwahl).
So schafft man sich auch Kunden…. Kunden die davon laufen. Seien wir doch mal ehrlich ein Patienten der Missstände anspricht wird verjagt – damit er ja nicht die anderen “aufmischt” denen es eigentlich auch zu verkehrt läuft – aber selbst nichts sagen. Weil man ja immer noch der weitläufigen Meinung ist, man beschwert sich nicht bei den Herrn und Frau Doktoren. Das gebührt sich nicht.
Und doch sollte man gerade deswegen den Mund aufmachen und auf Probleme und Missstände hinweisen, konstruktive Kritik. Wenn diese nicht angenommen wird => Klinik wechseln! Viele Kliniken haben noch nicht kapiert dass sie Dienstleister sind, zumindest ist es bei den Doktoren nicht angekommen (auch wenn sich diese Klinik ja selbst auf ihrer Internetpräsenz als “Gesundheitsdienstleister” beschreibt). Hier leistet man Dienst an der Pharmaindustrie und an der eigenen Karriere aber doch bitte nicht am Patienten.
Natürlich machen es Kürzungen am System notwendig anderweitig Geldmittel oder “Hilfsmittel” aufzutreiben – aber doch bitte dann mit offenen Karten spielen und nicht den Patienten für dumm verkaufen wollen.
Wo ist da das Problem? Wir verenden ausschließlich die Schmerzmittel dieses Pharmaunternehmens, weil wir im Gegenzug dafür von Ihnen eine priorisierte Unterstützung erfahren in Form von z.B. Schmerzmessskalen, Schmerztagebüchern, Opiatausweisen, Informationsunterlagen usw. gut wäre auch eine Hotline für Patienten.
Wenn man ehrlich und offen spielt, fliegt man damit halt auf die Schnauze. Zu Recht in den meisten Fällen, weil neben diesen “Hilfsmitteln” oftmals bei solchen “Partnerschaften”
auch Prämien an Verantwortliche ausgezahlt werden – in der Vergangenheit hat es so was ja schon oft gegeben. Das zeigte auch der Skandal um einen gewissen Pharmakonzern, der Hausärzte in einem Prämienprogramm mit Geld “unterstützt” hat.
Ich habe damit ein Problem, wenn man nicht alle Wirkstoffe und Hersteller im Programm hat, da kann man nur zudem Schluss kommen, wie ich gerade oben. Vor allem dann wenn es wirklich nur ein einziger Hersteller ist, und das Produkt welches am meisten “genutzt” wird in jedem “Hilfsmittel” min. 1x genannt wird.
Auch in meinem Fall weigerte man sich schlicht eine Opioidrotation durchzuführen, eben weil man “ausschließlich” dieses Produkt in der Schmerztherapie verwende.
Ein Herstellerwechsel käme nicht in Frage – davon würde sich nichts ändern. Obwohl es doch eine gängige Praxis in anderen Einrichtungen ist. Kopfschütteln.
Derweil eben dieses eine Präparat auch noch höchst umstritten ist unter unabhängigen Verbänden – ohne Zugehörigkeit zu Pharmafirmen. Wie z.B. die Kassenärztlichen Vereinigungen. Dort wird auch immer wieder darauf hingewiesen, dass die “beworbenen” Eigenschaften schwer nachzuweisen wären – aussagekräftige Studien hierzu fehlen nämlich. Stattdessen verordnet man ein extrem teures Antiemetikum, welches letztlich mehr kostet (24EUR) als die Schmerzmittel (12EUR), das steht in keinem Verhältnis für eine Dauereinnahme. Die Übelkeit ist erst jetzt nach dem Wechsel auf einen anderen Hersteller abrupt besser geworden und ich konnte die Dosis des Wirkstoffs auf (8EUR) senken. eigentlich noch immer nicht wirklich in einem Verhältnis. Als Goldstandard gilt bei Ersteinstellungen nach dem WHO Stufenschema immer noch Morphin – das auch im Verhältnis zu den Alternativen Opioiden günstig ist. Da aber Morphin bei mir wegen der zuletzt mageren Wirkung schon mal aus dem Verkehr gezogen wurde. Bleiben nur diese Alternativen, wie Oxycodon und/oder Fentanyl. Aber wenn man z.B. auf Alternative Oxycodonpräparate ausweicht die auch genauso gut funktionieren (man müsste wenn überhaupt zusätzlich ein Abführmittel verordnen – das kann aber bei dem anderen ebenso sein) kosten gut 45% weniger. Morphin in Vergleichbarer Wirkstärke etwa nur noch 35%.
Was ich jetzt durch einen Pharmareferenten und doch diverse Ärzte erfahren habe, sollte dieses mir verordnete Kombipräparat eigentlich nur Opioidnaiven Patienten verordnet werden. Also Menschen die in Ihrem Leben noch nie oder nur für einen kurzen Zeitraum Opioide eingenommen haben. Auch sollte dieses Präparat nur bei Menschen mit 55+ angewendet werden. Der Ausschluss zu Personen die mehr als 90kg Körpergewicht haben, macht dann auch Sinn wenn man die maximale Tagedosis von 80mg betrachtet.
Das kommt wegen dem beigemischten Naloxon – das dann mit 40mg dosiert wäre.
Normales Oxycodon unterliegt nicht wirklich einer Begrenzung, empfohlen wird jedoch eine Dosis von 400mg Täglich nicht zu überschreiten (Patient männlich, 35 Jahre alt, 78kg, normale Leber- und Nierenfunktion.). Es gibt Ärzte die orientieren sich an der maximalen Verschreibungsmenge innerhalb von 30Tagen, die bei 15000mg liegt – was einer Tagesdosis von 500mg entspricht. Aber auch dieses Limit kann man überschreiten, wenn nötig – dann muss eben das Rezept mit einem “A” gekennzeichnet werden.
Es gibt das Oxycodon von anderen Herstellern bis zu einer Tablettengröße von 80mg.
So auch die Akut (also nicht Retard) Tabletten gibt es bis zur 20mg Größe.
Es soll pro Tag eine Menge von 1/6 der Tagesdosis an retardierten Tabletten, nicht mit den unretardierten Tabletten überschritten werden. Bei 20mg lägen wir schon bei 120mg täglich. Alles auf den Durchschittspatienten gerechnet.
Ich gelte aber auch nicht mehr als Opioidnaiv – auch schon deshalb weil ich seit 10 Jahren Opioide einnehme, da macht das eine Jahr Pause, nichts… Es müsste schon mehr Zeit vergehen (10-15Jahre) und selbst dann ist es eine Ermessensangelegenheit.
Es fehlen aussagekräftige Studien und Wissenschaftliche Erkenntnisse dazu, um die Frage abschließend klären zu können. Leider!
Es gibt im Übrigen auch kaum anderweitig Studien zur Opiateinnahme und deren Spätfolgen gerade bei der oralen Aufnahme, da das meiste ungenutzt den Körper wieder verlässt (was auch wieder Folgen hat…). Es treten auch jetzt schon Nebenwirkungen auf, wie Veränderungen auf Erbgut – deswegen sollte man unter Opioid-Medikationen nicht unbedingt beschließen seinen Kinderwunsch gerade jetzt auszutoben…
Bei der Gabe von Opioiden per Vene oder unter die Haut ist die Dosis viel geringer, weil mehr davon auch ankommt. Am niedrigsten ist die Dosis bei einer Gabe per Medikamentenpumpe. Und deshalb sind auch die Nebenwirkungen geringer als bei oraler Aufnahme. (Mehr Wirkstoff auch mehr ungewollte Wirkungen) Gewisse Ersatzstoffe wie z.B. Ziconotid wirkt gänzlich anders als Opioide und spricht auch nicht die Rezeptoren an. Die Wirkung ist 1000mal höher und es gibt keinen Ceilling Effekt und auch keine Toleranzentwicklung also bliebe die Dosis stabil – wenn der Schmerzlevel stabil bleibt.
Jetzt sind wir abgeschweift. Es gab mal wieder mehr Allgemeines Wissen… es wird Zeit für die Wiki.
Jetzt sind aktuell wieder eher die Rückenschmerzen ein Problem – ich warte aber noch eine Stunde mit der Tabletteneinnahme für die Nacht, damit ich hoffentlich mal bis 6Uhr schlafen kann, wenn überhaupt.
Um das ganze abzuschließen:
Knie re. etwa eine 7.8 in Ruhe, unter Last geht’s mal bis 9
Knie li. etwa eine 7 in Ruhe und Last
Rücken etwa eine 7 in Ruhe und in Last bzw. bei den Spitzen bei einer 8.7 – 8.8
Ich habe das Tizanidin jetzt nicht abgesetzt – ohne geht es mir eindeutig schlechter und ich bin öfters verspannt. Opioide verursachen ja auch gerne mal Verspannungen (im übertragenen Sinn)
Wenn’s nicht schadet und es hilft nehme ich es weiter, bis mir Jemand etwas anderes sagt.
Was gibt es sonst noch so, gegessen habe ich heute nicht wirklich viel, wenn man mal von dem Becher Ben&Jerry’s absieht den ich heute Abend gezogen habe… das waren mal eben 1300kcal – musste aber sein. Das ist noch so etwas was ich eigentlich nicht wieder anfangen wollte, Fressanfälle bei Schmerzen, deswegen bin ich ganz froh darüber dass mit der sonstige Appetit immer noch fehlt, sonst würde ich denke ich wieder zu nehmen, oder ich müsse die Odansetron weglassen, dann kommt das erbrechen wieder zurück, dann haben ich wieder Schmerzen. Grausiges Thema.
Mit Voraussagen für die Nacht halte ich mich zurück.
Bis demnächst…
Schmerz lass nach
Wir haben jetzt 16:46Uhr – ich habe gegen 14Uhr auf eine Reserve zurückgegriffen. Die Schmerzen waren einfach nicht zu ertragen. Der Freitag nähert sich ja auch und wenn ich morgens zum Arzt gehen sollte – so sind die Tabletten spät. gegen 19Uhr bei mir.
Wir haben jetzt schon Mittwoch – also noch max. 50h bis die Tablettenvorräte wieder prall gefüllt sind.
Das Knie bereitet mir mehr denn je Probleme – seit Tagen ist dieses Geräusch sehr laut auch für Außenstehende hörbar. Nicht gut. Aber das wusste ich vorher auch schon.
Immer lauter und unangenehmer wird dieses reiben, das ich gerne als wie “zweige zerbrechen” beschreibe. Ich habe ja schon einige aufnahmen dieses Geräusches hier platziert – seitens ärztlicher Seite fand es nun auch zum ersten Mal wirklich Beachtung vorher hat man immer gesagt das sei normal – sich aber die Aufnahmen nie angehört.
Ich werde nachher nun doch noch ein bisschen grillen. werde aber meist abwesend sein – da lange stehen mit 20mg Oxycodon definitiv nicht gehen wird. An dem Pegel ändert das wenig – lediglich die Schmerzen unter Belastung sind gefallen. Wenn auch nur minimal – aber das reicht schon damit ich nicht heute Abend woanders liegend hin muss.
Die Kopfschmerzen sind immer noch ein Begleiter. Wirklich Appetit habe ich nicht. Aber es sind noch Sachen da die weg müssen – die ich gestern nicht mehr ab grillen konnte.
Auch mit den noch Dosen von 60-60-100 komme ich über den Tag an Grenzsituationen – aber so wird zumindest ein Mindestmaß an persönlicher Entfaltung und Lebensgestaltung gewährt – unter der Medikation wie sie die Klinik bemessen hatte – könnte ich es auch gleich sein lassen. Aber dafür habe ich nicht eine Schmerztherapie gemacht…
Ich frage mich wie es ausgesehen hätte, wenn ich bereits eingestellt gekommen wäre, hätte man dann auch mein Morphin gegen Oxycodon getauscht?
Noch immer trage ich Wut in mir, es sind die Schmerzen die mich wütend machen. Unverständnis über die mangelnde Handlungsbereitschaft seitens der Klinikärzte.
Warum verstehen es diese Menschen nicht, dass ich ein Mindestmaß an Lebensqualität fordere, einen Versuch wollte ich – was Sie mir gaben war ein Witz mit der Garantie für einen Leberschäden.
Mir ist noch immer kontinuierlich übel über den Tag, der Brechreiz hat aber unter dem normalen Oxycodon ohne Naloxonbeigabe massiv nachgelassen und ist kontrollierbar in 75% der Fälle. Der Schwund wird d.h. auf ein Viertel reduziert – aber ich muss noch immer 3x Odansetron nehmen – also komme ich mit einer Packung gut 10 Tage aus.
Ich frage mich ernsthaft – wie lange das noch so weiter gehen soll. Immerhin hält die Übelkeit und das Erbrechen seit fast 6 Wochen an.
Ich finde es auch bedauerlich dass bis heute eine Stellungnahme verweigert wurde. Aber das erwarte ich nicht mehr wirklich – die sind nur einfach froh mich los zu sein.
Jetzt hoffe ich nur die nächsten 8 Wochen irgendwie überbrücken zu können bis die Alternativlösung oder sogar die Lösung für mein zukünftiges Leben gefunden ist.
*korrigiert am 04.05.12 12:55*
kurz aber zehrend
Erst gegen etwa 3:30Uhr heute früh bin ich eingeschlafen, während der Nacht bin ich 2x wieder wach geworden, da ich keinen Leberschaden riskieren wollte (weil ich definitiv mehr als 4,5g Paracetamol genommen hab in 24h), nah ich Vorzug mit Novalgin. Erfolglos.
Die Schmerzen blieben. Um 6:41 Uhr war ich dann wach und letztlich aufgestanden bin ich gegen halb acht.
Ich habe immer noch Kopfschmerzen – kein Wunder nach den gestrigen Vorkommnissen. Ich tue mich gerade schwer in den Tag zu finden. Aber die wichtigsten Sachen auch in Bezug auf meine Krankenversicherung und die Klärung einer Kostenübernahme sowie die Anforderung von Unterlagen habe ich klären können. Wenn es mir möglich sein sollte, mache ich heute Mittag eine Siesta. Die Nacht war zu kurz und zu zehrend als dass sie hätte erholsam sein können. Auch die Schmerzen ließen mich nicht wirklich los.
Das Atmen war immer ein Problem – aber ich wollte die Lage nicht verändern, da die Schmerzen im Bein und Knie das größere Übel waren.
Jetzt haben wie 9:33Uhr – ich bin platt. Ich hoffe es geht gut wenn ich mich 20Minuten unter die heiße Dusche stelle. Da ich es eher auf die Nacht fokussieren möchte was das Thema Schmerzen angeht, versuche ich nach Möglichkeit meine Beine so wenig wie nur irgendwie möglich zu belasten. Ich habe jetzt nochmal 3x500mg Paracetamol genommen als Ausweichmedikament. Auch deshalb – weil ich befürchte mir gehen die Tabletten aus und ich müsste auf das sehr teure Navoban ausweichen…
Die Schwellung der Füße ist wieder weg noch geht es mit den Schmerzen, auch im Vergleich zur Nacht erträglich bei einer 7.5 in Ruhe (erträglich ist das falsche Wort, es müsste eher heißen ich beiße auf die Zähne um anders planen zu können)
Grillen werde ich heute nicht – das funktioniert ohne Schmerzmittel schon gar nicht, auch nicht mit Reservemedis aller Novalgin oder COX Hemmer. Einzig “Dummdididumm” Tabletten ala Diazepam – die weich in der Birne machen – könnten helfen – weil einem dann zumindest bis zu einem gewissen Grad egal ist was man hat. Aber vor dem (hab nachgemessen) rund 500 Grad heißen Grill mehr als nur lebensgefährlich sollte es doch zu einem Blackout kommen. Appetit ist ohnehin keiner da – nicht einmal auf Frühstück.
Nur Durst hab ich wie ein Kamel – binnen von 2 Stunden sind jetzt 3 1/2 Liter Wasser geflossen. Das ist selbst für meine Verhältnisse viel.
Sehen wir was der Tag uns noch so bringt…
*korrigiert am 04.05.2012 12:53*