Grillen Phase 2

So.. wir nähern uns… ich werde nacher um halb acht, für  einem kurzen moment nochmal das ganze anheizen für den Nachtisch und den Abgang für den heutigen Abend.. das ist das schöne an so einem Smoker – man kann den auch zum Backen nutzen…

jetzt setzen mir gerade die schmerzen doch wieder mehr zu – ich hätte mich nicht ausruhen sollen. Dei Schmerzen sind jetzt weniger im Knie angesidelt – als unterhalb vom Knie im Bein. Wenn auch nicht so extrem wie gestern um die Zeit (da hoffe ich zumindest). Das längere Stehen kostet doch mehr als ich gedacht hätte.

Wenigstens ist mir gerade einmal total übel und schlecht. Es gibt derzeit auch kein Gefühl, dass ich sofort erbrechen müsste.
Gegen 19Uhr werde ich mal die Sachen soweit vorbereiten und die Gusspfanne anheizen – sonst wird das nichts… dann lassen wir den abend süss ausklingen (nicht deftig..)

Bis dahin arbeite ich mal weiter an dem Thriller.. oder Krimi wie man es nmmt. Intrigen mit Gewalt und weiteren Folgen die blutig enden… eben richtig schön  (medium-rare..)
Genug Phantasie des Autors über vorhandenes Material reichen aus, für eine gute Story. Sehen wir mal wie sich das in den nächsten Wochen entwickeln wird…

Ich freue mich auf den morgigen Tag – nicht zuletzt auch auf meine Arbeit, der ich jetzt hoffentlich wieder nachgehen kann, da jetzt eine funktionierende Medikation vorliegt.
Ich will hoffen dass die mich die nächsten Wochen soweit aufpeppelt – dass ich zu meiner alten Kraft zurückfinden kann. Zu der Kraft die ich seit fast einem Jahr gesucht hatte. Nur bitte dieses mal soll se auch bleiben und ich werde mit allen Mitteln dafür kämpfen!

Was war an dem Versuch eigentlich so schwierig, das frage ich mich seit gestern immer und immer wieder?

 

18:33Uhr:
Ich habe so ein bisschen gerade mit dem Tauben Bein zu kämpfen.. es lässt sich nicht wirklich gut bewegen – ich muss mich schon wirklich konzentrieren damit es dahin folgt wo ich es im Sitzen haben will.. ich merk schon ich muss aufhören zu schreiben und wieder rumlaufen – sonst kann cih das heute wieder vergessen. Ganginstabillität und ein 400 Grad heiße Grill vertragen sich nicht, nun wirklich nicht.
Eine 3. Gradige Brandwunde reicht mir im Leben absolut aus, das Teil war mal 10x20cm groß und man sieht es heute (nach 13Jahren)  immer noch am Unterschenkel links. 1-2 mal im Jahr bereitet es mir Schmerzen – haben aber in der Intensität in den letzten 3 Jahren nachgelassen.

19:01Uhr…
mist ist ausgegangen… mal schaun ob ich nochmal die Kiste anbekomme, wenn ich mach ich mir eben nur einen nachtisch anllein – wenn ich die kiste nicht wieder anbekomme, dann lass ich das heute. Und wähle den Herd in der Küche … das Teil schmeckt auch aus der Pfanne vom E-Herd..

19:24Uhr
So… hat doch noch gereicht mit der Glut die noch vorhanden war ein neues Feuer zu entfachen. Das passende Gschirr ist schon im Smoker und heizt schon vor… in 10min. wenns warm genug ist… leg ich das Eichenholz drauf und dann nochmal 5 Minuter später kommt die flüssige Masse in die Formen… 15-25Minuten später hat man ein schönes Dessert und dann kann man den Abend ausklingen lassen… (Bilder mache ich wenns geht auch..)

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Das Buch zum Blog

Nur damit wir uns nicht falsch verstehen. In dem Buch wird es hauptsächlich um das Leben, um den Alltag eines Schmerzpatienten gehen.

Ich finde es gehört einfach zu der Geschichte dazu, wie der Blog entstand – was meine Beweggründe waren, diesen einzurichten und wann die ganze Sache eine gewisse Eigendynamik entwickelte. Das gehört genauso in das Buch wie meine persönliche Krankengeschichte und mein Leben mit den Ärzten, mit dem System und die Probleme die es gab. Das hat nichts mit einer Abrechnung zu tun – nun wirklich nicht. (Vielleicht doch ein bisschen… wenn dann ist damit aber der Schmerz gemeint und keine Person)
Ich schreibe meine Geschichte auf, weil ich denke mir hilft es dabei vielleicht einige Sachen, einige Dinge besser zu verstehen. Vielleicht wächst mein Verständnis für die Ärzte, zumindest einmal nimmt es nicht ab.
Das erste Kapital wurde schon fertig gestellt und bis jetzt kann ich sagen: Es tut gut sich so einige Sachen von der Seele schreiben zu können, Formulierungen die so nie in einem Gespräch fallen würden. Gefühle die ich nie zum Ausdruck bringen könnte.
Gedanken die so nie den Weg aus meinem Kopf gefunden hätten.

So wirklich schlecht kommt das System dabei weg, das ist schon mal sicher. Viele Sachen und Dinge die nun mal in der Vergangenheit schief liefen – lagen ursächlich am System und wie die Leute damit umgegangen sind. Von Fehldiagnosen hin bis zu Fehlmedikationen auf den simplen Verdacht hinaus. Ohne Sinn und Verstand vorgehende Ärzte. Probleme mit der Familie, Probleme im Freundes und Bekanntenkreis.
Einschränkungen die man als Schmerzpatient immer wieder so bitter hinnehmen muss.
Ängste, Sorgen und Nöte die eine große Rolle spielen sollten, es aber letztlich nicht tun.

Von Menschen denen ich vertraut habe, die mich enttäuscht, mich hintergangen haben, ebenso wie von Menschen die mich positiv überrascht haben.
Das Buch soll auf die Wut, den Hass in mir aufmerksam machen. Das Buch soll um Verständnis werben, wir sind auch nur Menschen. Wir wollen doch nur ein normales Leben haben, ohne den Ständigen Begleiter Schmerz. Und wenn mir mal schlecht drauf sein sollten – dann liegt das zu 99,998% am Schmerz oder deren Begleiterscheinungen.
Das Buch erzählt von Erfolgen und Misserfolgen, von Fehlschlägen und Katastrophen die mich mein kurzes Leben schon so viele male hätten scheitern lassen müssen.
Von meinem Kampf für ein besseres Leben, für ein Leben dass sich zu Leben lohnt.
Und dennoch wird es nur eine Momentaufnahme von mir sein, so wie ich mich in den letzten 4 Jahren, in den letzten 5 Wochen gefühlt habe und in den nächsten 5 Wochen fühlen werde.
Es kann immer nur eine Momentaufnahme sein – vielleicht habe ich Glück – Glück das ich schon so viele Jahre suche, das Glück dass mich da draußen Jemand an die Hand nimmt und mir einen Weg aus den Schmerzen zeigt. Einer oder Mehrere die mich in meinem Vorhaben unterstützen, die mir Halt geben. Denen mein Wohl am Herzen liegt.

Menschen, Ärzte auf die man sich blind verlassen
kann, denn Sie schaden einem nicht.

Dieses Buch soll von der Sehnsucht handeln endlich frei zu sein, frei vom Schmerz, frei von der ständigen Angst die Schmerzen könnten zurückkommen und/oder noch stärker werden. Frei bzw. Offen gegenüber seiner Zukunft zu sein. Von einem jungen Menschen der noch am Anfang seines Lebens steht und doch so viel noch von seinem Leben mehr erwartet – als er es sich traut zu ermessen, zu jener, zu dieser Zeit als dieses Buch entstand. Nicht mehr und nicht weniger. Genau darüber werde ich schreiben.

 

18:14 Nachtrag
Ich habe meine Versäumnisse in Sachen Rechtschreibung nachgeholt, jetzt sollte alles lesbar sein, ich habe auch die Orginaltexte drunter gelassen – dann kann sich jeder sein Bild selbst machen und mir dann immer noch erzählen – das hätte etwas mit “konzentriert vor dem Notebook schreibend zu tun”…

 

 

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