Gerüchteküche

Daran dass die letzten Beiträge aufgetaucht sind – obwohl sie korrekt voreingestellt  waren. Merkt man dass diese Seite dringend eine Generalüberholung nötig hat.

Doch zum einen ist das das Können, die Zeit, Die Lust, der Frust, und noch ein paar andere Dinge die mich wohl bis dato daran hinderten dass auch in die Tat umzusetzen.

Zum einen ist es eine Grundsatzentscheidung, zum anderen….

Ankündigung vom Relaunch

 

Es ist ruhig geworden hier. Von einem Tagebuch konnte man zumindest online nicht mehr wirklich sprechen. Die Lust am Tagebuch führen verging mir für eine Zeitlang auch – sowohl on, wie offline (handschriftlich). Die Belastung seelisch wie körperlich war in den letzten Monaten und nicht zuletzt die letzten Wochen und Tage – so wie Stunden oft eine stärkere als ich dachte jemals aushalten zu müssen.
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Ich bin noch da… (wie so muss ich das eigentlich immer wieder schreiben?)

Es gibt mich noch immer und zumindest ich persönlich habe kein Interesse daran etwas zu ändern (also “freiwillig” das atmen einzustellen – ist nicht meine Art…)
Wenn es mich dann mal erwischen sollte (was ja denkbar ist – nachdem gerade bei Galileo rausgehauen wurde, dass 7500 Menschen jedes Jahr im Haushalt umkommen….), dann existiert für den Fall so eine Art
“Backup-Bye” – sollte ich für eine Zeit X mich nicht mehr einloggen – wird automatisch ein verschlüsselter Beitrag hochgeladen und nach einer weiteren “Vergess-mich-nicht” Frist entsperrt – sollte ich es vergessen haben oder aber nicht in der Lage gewesen zu sein (Koma, onlinegehen nicht möglich – weil ITS… etc.) und dann gäbs da auch noch immer Freunde – die im Fall des Falles – was zu der aktuellen Lage schreiben könnten.

Um mal alle auf den aktuellen Stand zu bringen:
“vom Wunsch Schmerzfrei zu sein – bin ich denke ich noch immer genauso so entfernt wie schon immer” Wobei jedoch die Intensität stark zugenommen hat und ich hätte, niemals, nicht in meinen schlimmsten Gedanken und inneren Worst Case Szenarien gedacht, dass es jemals so schlimm werden könnte wie aktuell.

Ich habe über 25kg in 6 Wochen abgenommen, leider auch Muskelmasse. Das Laufen wird zunehmend zu einem Problem, Zeitweise ist ein auftreten rechts mit “umkippen” – umgangssprachlich zumindest, verbunden. Kurzum – mein Hirn zieht den Stecker und sagt sich “Bist du bekloppt oder was? Ich schalte jetzt ab”
Die Schmerzen  sind …. nicht mit Worten zu beschreiben. Auch wenn es den Medizinern nicht gefällt. Mir geht die Puste aus. Ich mag schon länger nimmer mitarbeiten, ich tue es aber noch immer. Bekommt man dann aber allen erstens gesagt: “Dafür dass es Ihnen so schlecht geht, sind ihre Unterlagen aber zu ordentlich…” und ” Ihre Dokumentation sagt mir Sie haben zu viel Zeit und aber nicht dass Sie Schmerzen haben…”
Ahja?
Das Nächste “Aua” was die Weißkittel an den Tag legen? Ich weiß es nicht. aber vielleicht sollte ich mein Sprachniveau runterschrauben und mich eher an ein Kleinkind halten. Das würde dann auch in etwa den Entwicklungsstand – sozialtechnisch gesehen von einigen Stations- bzw. Assistenzärzten treffen denen ich in den letzten Wochen und Monaten begegnet bin.
Nicht dass ihr jetzt denkt, ich halte alle Mediziner, ausnahmslos für A***** und Id*****, aber bei Sprüchen wie oben und bei dem Bekannten wie “Sie sind viel jung für dieses Befunde” – könnte man auf die Idee kommen. Wenn man Sie so reden hört wie anstrengend der Job ist, mit den vielen Nachtdiensten, den “Menschen”, den vielen “Kranken” sowie dem echt bescheidenen Gehalt dafür dass man sich tag für tag mit Grausamkeiten umgibt…
=> Das merkt ihr nach einem fast 10-jährigen Ausbildungsweg? Und eurem Traumjobziel? Jetzt?
Ich meine Niemand (okay, vielleicht nicht jeder) musste den Weg einschlagen, ihr hattet alle die Freie Wahl als, ihr euch das Studium ausgesucht hattet…
Im Nachhinein aber den Frust an den Patienten auslassen ist in etwa so – als würde der Koch jeden Tag die Suppe versalzen, nur weil ihm sein Beruf nicht mehr gefällt. Was ist denn das bitte für eine Einstellung?

Und es soll ja auch Ärzte geben denen ihre Wahl, bis heute, eine Freunde bereitet – auch ncoh nach über 40 Jahren als Arzt, gerne Arzt sind – obwohl man mit den vielen Steinen die sie vor ihren “Weg” geschmissen bekommen es gut verstehen könnte – wenn sie “genervt” sind.
Aktuell habe ich kein Verständnis mehr für das System – dort werden Entscheidungen über “Er bekommt oder er bekommt die Leistung nicht” (was bedeuten kann: er erholt sich von der Krankheit oder eben nicht und bleibt für den Rest seines Lebens im Rollstuhl gefangen) von Leuten die keine Ahnung haben was Sie da tun. Deren “Eignung” daraus bestand – in welcher Beziehung Sie zum „Einsteller“ hatten. Nicht ob Sie die nötige Fachkenntnis besitzen. Von der geistigen und sozialen Reife will ich gar nicht sprechen.

Schmerzpatienten wird von der Krankenkasse und dem Gesetzgeber gesagt: “Es gibt kein Budget für Verschreibungen und Behandlungen…” Doch das ist ein Märchen. Jeder Arzt muss, die Rezeptierungen im Worst Case über Jahre zurück noch “verstehen” können , damit er sich rechtfertigen kann. Wei soll das funktionieren? Auf der einen Seite, verschärft man den Zugang und auf der anderen Seite will man von einem Arzt erwarten – der idr. (hier örtlich) etwa drei bis fünftausend Patienten als Hausarzt betreut (Patienten die verzogen, verstorben oder den Arzt gewechselt haben in den Jahren, nicht mit einbezogen) , dass er sich an jedes Rezept erinnert und nach den Jahren noch weiß, warum er so und soviel verschrieben hatte.
Dabei ist es den “Controllern” der Krankenkassen egal, dass in einem ländlichen Gebiet einfach eine höhere Summe fällig sein kann, wenn besonders viele Alte und Kranke – in einem Dorf wohnen die entsprechende Medikamente benötigen.

Die Krönung jedoch – sind das Kliniken, die Schmerzpatienten mit ernsthaften Erkrankungen vor die Tür setzen, mit der Begründung “Es sei kein Geld mehr für Sie da”… ohne Lösungsvorschläge.
Kein Einzelfall…
Immer öfter stehen Schmerzpatienten mit den umfangreichen Medikationsplänen nach der Einstellung, vor dem Problem: dass sie nicht wissen – wer Ihnen diese Rezeptiert.
Die Hausärzte sollen es “regeln” so die Kliniken… entweder dem Irrtum unterlegen – dass es für Schmerzpatienten, ebenso für Hilfs- und Heilmittel keine “Budgetierungen” gibt – oder ganz bewusst zum schutz der eigenen gehaltenen Anteile am Klinikkonzern…
“Auch Gesundheitsdienstleister” – wie sich einige von Ihnen schon selbst nennen. Das Wort ist Krank genug – wenn dann auch noch der Shareholdervaluegedanken in die Behandlung und Betreuung Einzug hält, muss ich mich wirklich fragen, in was für einem System leben wir? Haben wir gar nichts aus der Finanzkrise gelernt? Ist Reichtum wirklich das oberste Ziel, die oberste Direktive – oder wollen einem das nur die 0,05% die davon “überaus profitabel” Leben könnten – weiß machen?
Gedanken, wie ich aus der “Ware” Patient den letzten Cent quetschen kann, schadet am Ende, allen – aber am meisten denen die Behandlung bräuchten – aber keine bekommen.

Wie lange noch?

Eine Frage die ich mir in zweifacher Hinsicht stellen sollte, denn um 23uhr hatte ich innerhalb von weniger als 15h zwei dieser extremen Schmerzzuständen.

Um ehrlich zu sein, ich muss doof sein – warum ich keinen RTW hole. Wahrscheinlich ist die Angst – dass wieder nur “dumm herum” gestanden wird so groß dass die Schmerzen die ich heute früh für eine Dauer von etwa 72 Minuten als eine knappe 9.6 mit Spitzen auf 10. Bezeichnen würde. Ich hasse dieses Darstellungsschema – aber die Ärzte können und wollen nichts anderes also muss ich es wohl so machen.

 

Ich dachte immer der trockene Mund wäre ein Vorzeichen. Irgendetwas hat er damit zu tun – ich bin ihn den halben Morgen lang nicht mehr losgeworden. Ich trank was und trotzdem war alles fühlbar trocken. Meine Augen kleben zusammen, meine Nase schwoll zu *und tschüss Rescue…* Kein Bonbon – kein Eis dieser Welt schaffte es wieder meinen Speichelfluss anzuregen. Ich hatte die Sahara in meinem Mund… na wunderbar….

 

Ich hatte noch Rechtzeitig, das Rescue angewandt – jedoch dauerte es unbeschreiblich lange 18 Minuten bis der volle Plasmaspiel erreicht war. Diese Zeit kommt einem Ewig vor. Schrei hilft manchmal – heute hat es denke ich nur die Nachbarn verschreckt.

Ich kann es nicht ausmachen – was zu diesen Attacken führt – aber es gib zwei Dinge die immer wieder unmittelbar vor und danach auftreten,

der benannte trockene Mund und ein Metallgeschmack im Mund – der kann dann über Stunden bis Tage anhalten.

 

Mein Geruchssinn ist auch mal wieder weg – wie merkt man das? ( ich habe hier so Minzpaste die riecht extrem stark – aber ich rieche rein gar nichts)

Sehstörungen sind bis jetzt keine da – sie waren zwischenzeitlich heute Mittag mal da, verschwanden aber genauso still wie sie kamen.

 

Die Schmerzen sind definitiv ausgehend vom inneren des Unterschenkels, Teilen des Kniegelenks. Unter Belastung werden sie ma besser und mal schlimmer. Es sind keine Muskelkrämpfe. Meine Blutwerte sind in Ordnung betreffend auf die Vitamin und Mineralhaushalt. Ich rauche nicht und leide nachweise nicht an Diabetes (weder das eine noch das andere) – wurde druch dieses widerliche Zuckerbelastungstest bewiesen.

Was ich aber bin: anämisch. Eigentlich sollte man eingreifen… doch so richtig scheint das die Ärzte noch immer nicht zum handeln zu bewegen, stattdessen wird man von einer Station und von einem Arzt zum anderen gekarrt, nur damit der Achselzucken und ich am Kopf kratzend den Kopf schüttelt und am ende auch nichts beizutragen hat.

 

Ich für meinen Teil finde die Wartezeit auf die  Tests mit Hinblick auf Schmerzen als einen nicht ertragbaren Zustand. Fehler vom System? Fehler von den Ärzten? Vielleicht von mir? weil ich nicht in der Ecke liege und mir die Pulsadern aufgeschlitzt habe?

Habe ich nicht laut genug gesagt dass etwas nicht stimmt? Ich denke nicht, die Akte beim Hausarzt bei dem ich seit einem Jahr bin – platzt aus allen Nähten.

Aber das System hat keinen Platz für schwierige Diagnosen – oder unter Umständen sieht jemand den Baum vor lauter Wald nicht (ich weiß das gehört eigentl. anders herum). Aber es passt so gut. Die Ärzte sehe in erster Linie eine jungen Menschen Mit Bandscheibenschäden und auf die schiebt man trotz Ausschluss von Neurologen, Chirurgen und Gutachtern alles auf den Rücken.

Doch die Schmerzen kommen aus dem Bein Inneren… nicht von oben. Ich weiß wie sich ein Bandscheibenvorfall anfüllt. Das ist keiner!

 

Ich werde nicht aufgeben zu kämpfen, ehe man endlich mal alles an Diagnosen vergisst. Und nur die Faktenlage sieht – und das was man an Werten und Laborergebnissen hat (Borreliose negativ, 2x ). Vielleicht wird es auch schon besser wenn dieses Titanding aus mir raus ist. Aber im Fuß links hat das Implantat bereits seine Spuren hinterlassen was 2007 eingesetzt wird – so klein wie es war… hat es doch für viele Schmerzen gesorgt. Das krasseste ich kann noch nicht einmal die Klinik verklagen…. weil sie Wochenlang die Schmerzen ignoriert haben – das ganze ist verjährt….

 

Wenn ich nicht mehr stehen kann vor lauter schmerzen  – muss es halt im liegen weiter gehen, aber ich kämpfe!!

 

 

Neuer Prolog

…. fangen wir mal von Vorne an:

Definition: Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit aktueller oder potenzieller Gewebsschädigung verknüpft ist oder mit Begriffen einer solchen Schädigung beschrieben wird (International Association
for the Study of Pain 1986* [* die meisten Studien sind uralt und es hilft auch pubmed.gov nicht weiter]).

 (Veröffentlichung des Artikels – der nur für Mitglieder bereits am 10.7. online stand)
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Was bleibt: ein bitterer Nachgeschmack

In den letzten Wochen ging es drauf und drunter.in meinem Leben. Mit meiner Gesundheit ging es bergab. Es ist kein Geheimnis dass die Schmerzen in den Beinen seit Jahren stetig zugenommen haben.
[Achtung dieser Beitrag enthält Bilder – die abstoßend sein könnten. Sie sollten am Ende des Beitrages, dann die Bilder nicht ansehen!]
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Murph´s Law

hat zugeschlagen. Erst war in den frühen Morgenstunden am Dienstag zwischen 2:40Uhr und weit nach 5Uhr – eine dieser fiesen Peaks. Wieder mit Vorankündigung des Metallgeschmacks und zuletzt Geruchs+Geschmacksverlust.

(Rechtschreibung bitte entschuldigen – mache ich morgen) – ich kann einfach nicht mehr. Ich würde am liebsten jetzt die Reißleine ziehen – doch im falschen Krankenhaus verlasse ich vermutlich entweder nur noch kränker die Einrichtung oder man hat mich ganz “kaputt” ignoriert und fehlbehandelt….

Jetzt kämpfe ich den ganzen Tag über mit den Nachwehen: sprich das rechte Auge macht immer wieder ganz zu oder blendet sich schwarz aus. Dass ich heute ganz umsonst fast 3h im Auto saß war ein anderes Thema. Mein linkes Bein ist aufgeplatz vorhin wieder.

Ich weiß nicht ob ich Bilder veröffentlichen soll – da sie wirklich Abschreckend und auf manche Person vielleicht verstörend wirken – doch wenn selbst Ärzte in ein Krankenhaus stehen blleiben und fragen “Was das sei”  – die man in seinem ganzen Leben noch nciht kennen gelernt hat – gibt einem das zu denken.

Ich brauche Bedenkzeit und im Moment will ich nur noch dass es einfach aufhört wehzutun und dass endlich jemand herausfindet was es ist bevor es zu spät ist.
DAS mit den Sehstörungen hat doch einen Grund oder etwa nicht?

Ich habe nochmla Bildern vom Ausschlag um den Titannagel, Schraube gefunden:
Und das drunter ist “mein” Dellentest, die Delle bleibt je weiter ich Leisteabwärts gehe bis zu 6 Minuten siehtbar – ehe sie verschwindet.
Das Labor, meldet gestern auch Kreatin Werte die Absackten trotz Gabe von Medikamenten. Die Schmerzen am IPG haben zugenommen, inzwischen geht seitliche berührung auch nicht mehr. Da atmen brennt mitunter – gerade – wenn diese heftigen Schmerzen rechts mit einem “Klick” da sind – macht mich das wütend und trarig zur selben Zeit. Denn wieder verging ein Tag mit nichtstun.
Langsam habe auch ich merkwürdige Gedankenzüge…. da ich keine Anleitung oder Auff. machen will lasse ich das Thema an der Stelle mit dem Satz enden…
Andere die nicht so zäh gemacht wurden in ihrer Kindheit – das habe ich erleben müssen werfen das Handtuch oder sich – vor einen Zug.
Das ist total komisch: der Au0enstehende denkt” Warum bringen die sich nicht mit den Tabletten um um? Das tut doch net so weh….”

Ich weiß es nicht. Aber es mussten zuviele sterben. Zum ersten mal in meinem Leben verspüre ich ein Gefühl der Angst – das ich nicht kenne. Es …. ich kann nicht mehr – sry.
SAM_0404 delle