Schlaflos, Schmerzen, Unruhe

Ich kann nicht schlafen, es geht einfach nicht!
Normalerweise bin ich an einen gewissen Schmerzpegel gewöhnt, dass hat sich über die Jahre so eingependelt, erst recht nach dem Kompartmentsyndrom und der namensgleichen Kompartmentspaltung (mehr dazu, wenn ich das passende Mittel gefunden habe, die vergangenen Begebenheiten seit des nicht mehr so regelmäßigen Schreibens hier gefunden habe…)
Doch die letzten beiden Vorfälle zehren an meinen Nerven, nicht erst die Entzündung der Linken Hand brachte mehr Schmerzen, schon davor und während der Behandlung brachte mich der linke Unterschenkel an den Rand der Verzweiflung….
So recht wollte in der damaligen Klinik dem keiner nachgehen, stattdessen stellte man sich entgegen der Allergieliste und versuchte es mit dem Allerheilmittel „Lavasept“.
Gut im Normalfall tut es dass was es tun soll, doch in meinem Fall, tat es zwar auch etwas und verschleierte den eigentlichen Grund für das Brennen auf der Haut und den drückend, bohrend zeitweise in Schüben bzw. spitzen auftretenden Schmerz.

Weiterlesen

Rückkehr

Nach Langer Abstinenz vom Projekt hier und anderen Dingen, versuche ich nun wirklich einen Relaunch, zu deutsch „Neustart“ des Projekts „bepainfree“. Da ich es eigentlich so dringend habe dem Wunsch nach zu gehen wie noch nie. Die Letzten Monate waren heftig in der Summe gemessen, aber in den Einzelfällen nicht weniger dramatisch. Letztlich haben die Einzelfälle eventuell zur Lösung des Falles beigetragen, warum seit 2007 so alles aus der Bahn lief….

Mehr hoffentlich, so ich mich dazu druchringen kann in den nächsten Tagen und Wochen..

Ich möchte versuchen den Blog als solches wieder zu beleben, auch mit neuen Mitteln, wie instagram, flickr und Co. Die anderen geplanten Projekte brauchen ihre Zeit und definitiv Mithilfe von anderer Seite, für mich allein dürften die gestellten Aufgaben kaum zu stemmen sein, so wird es schon schwer genug sein – den Blog, bzw. die Seite „be apin free“ wieder so zu aktivieren und in den Status zu versetzen wie er war….

Müde, erschöpft und doch schlaflos

Das sind jene Worte die aktuell wohl am besten meinen Zustand beschreiben. Neben Worten wie Ratlosigkeit und vielleicht auch ein bisschen Wut!

Wut worüber wird sich jetzt der eine oder Andere fragen, mir geht’s doch eigentlich ganz gut – schließlich lebe ich noch und mein rechtes Bein hätte auch weg sein können.

Doch um ehrlich zu sein trösten tut das einen in der aktuellen Situation recht wenig. Ich muss erneut fürchten dass man wieder einmal den Baum vor laute Wald nicht sieht, wieder einmal mehr Budget und kostendenken im Vordergrund stehen.. statt sich um den Patienten zu kümmern, schiebt man ihn ab, man wiegelt ab.

Weiterlesen

Ich bin zurück

und werde nach den Erlebnissen die ich in der letzten Zeit hatte und die dann doch etwas Extremer waren wieder aktiv den Betrieb aufnehmen. so wie sich das für einen Blog gehört muss er aktuell sein und nicht nur in Zeitdokument…

Inzwischen kann ich auch sagen dass entgegen der Aussagen diverser Menschen, das Schreiben, recherchieren und sich „schlau“ lesen mich nicht naiver gemacht haben in Sachen Schmerzen, auch hat mich das Schreiben der inzwischen 3 Bücher (2tes Tagebuch und ein reines Fachbuch) nicht träger gemacht und hat mir eigentlich geholfen eine schwere Zeit durchzustehen.
In den kommenden Wochen werde ich versuchen die letzte Monate, die fehlen – nach und nach nach zu erklären . Zusätzlich zu den eigentlichen Tagesverfassungen oder Wochenverfassugen. Unterm Strich bleibt es am Ende Kampf und der Wunsch endlich ein schmerzbefreites Leben führen können, Zukunft zu haben und sie sich auch zu erlauben….

Gerüchteküche

Daran dass die letzten Beiträge aufgetaucht sind – obwohl sie korrekt voreingestellt  waren. Merkt man dass diese Seite dringend eine Generalüberholung nötig hat.

Doch zum einen ist das das Können, die Zeit, Die Lust, der Frust, und noch ein paar andere Dinge die mich wohl bis dato daran hinderten dass auch in die Tat umzusetzen.

Zum einen ist es eine Grundsatzentscheidung, zum anderen….

Ankündigung vom Relaunch

 

Es ist ruhig geworden hier. Von einem Tagebuch konnte man zumindest online nicht mehr wirklich sprechen. Die Lust am Tagebuch führen verging mir für eine Zeitlang auch – sowohl on, wie offline (handschriftlich). Die Belastung seelisch wie körperlich war in den letzten Monaten und nicht zuletzt die letzten Wochen und Tage – so wie Stunden oft eine stärkere als ich dachte jemals aushalten zu müssen.
Weiterlesen

Ich bin noch da… (wie so muss ich das eigentlich immer wieder schreiben?)

Es gibt mich noch immer und zumindest ich persönlich habe kein Interesse daran etwas zu ändern (also „freiwillig“ das atmen einzustellen – ist nicht meine Art…)
Wenn es mich dann mal erwischen sollte (was ja denkbar ist – nachdem gerade bei Galileo rausgehauen wurde, dass 7500 Menschen jedes Jahr im Haushalt umkommen….), dann existiert für den Fall so eine Art
„Backup-Bye“ – sollte ich für eine Zeit X mich nicht mehr einloggen – wird automatisch ein verschlüsselter Beitrag hochgeladen und nach einer weiteren „Vergess-mich-nicht“ Frist entsperrt – sollte ich es vergessen haben oder aber nicht in der Lage gewesen zu sein (Koma, onlinegehen nicht möglich – weil ITS… etc.) und dann gäbs da auch noch immer Freunde – die im Fall des Falles – was zu der aktuellen Lage schreiben könnten.

Um mal alle auf den aktuellen Stand zu bringen:
„vom Wunsch Schmerzfrei zu sein – bin ich denke ich noch immer genauso so entfernt wie schon immer“ Wobei jedoch die Intensität stark zugenommen hat und ich hätte, niemals, nicht in meinen schlimmsten Gedanken und inneren Worst Case Szenarien gedacht, dass es jemals so schlimm werden könnte wie aktuell.

Ich habe über 25kg in 6 Wochen abgenommen, leider auch Muskelmasse. Das Laufen wird zunehmend zu einem Problem, Zeitweise ist ein auftreten rechts mit „umkippen“ – umgangssprachlich zumindest, verbunden. Kurzum – mein Hirn zieht den Stecker und sagt sich „Bist du bekloppt oder was? Ich schalte jetzt ab“
Die Schmerzen  sind …. nicht mit Worten zu beschreiben. Auch wenn es den Medizinern nicht gefällt. Mir geht die Puste aus. Ich mag schon länger nimmer mitarbeiten, ich tue es aber noch immer. Bekommt man dann aber allen erstens gesagt: „Dafür dass es Ihnen so schlecht geht, sind ihre Unterlagen aber zu ordentlich…“ und “ Ihre Dokumentation sagt mir Sie haben zu viel Zeit und aber nicht dass Sie Schmerzen haben…“
Ahja?
Das Nächste „Aua“ was die Weißkittel an den Tag legen? Ich weiß es nicht. aber vielleicht sollte ich mein Sprachniveau runterschrauben und mich eher an ein Kleinkind halten. Das würde dann auch in etwa den Entwicklungsstand – sozialtechnisch gesehen von einigen Stations- bzw. Assistenzärzten treffen denen ich in den letzten Wochen und Monaten begegnet bin.
Nicht dass ihr jetzt denkt, ich halte alle Mediziner, ausnahmslos für A***** und Id*****, aber bei Sprüchen wie oben und bei dem Bekannten wie „Sie sind viel jung für dieses Befunde“ – könnte man auf die Idee kommen. Wenn man Sie so reden hört wie anstrengend der Job ist, mit den vielen Nachtdiensten, den „Menschen“, den vielen „Kranken“ sowie dem echt bescheidenen Gehalt dafür dass man sich tag für tag mit Grausamkeiten umgibt…
=> Das merkt ihr nach einem fast 10-jährigen Ausbildungsweg? Und eurem Traumjobziel? Jetzt?
Ich meine Niemand (okay, vielleicht nicht jeder) musste den Weg einschlagen, ihr hattet alle die Freie Wahl als, ihr euch das Studium ausgesucht hattet…
Im Nachhinein aber den Frust an den Patienten auslassen ist in etwa so – als würde der Koch jeden Tag die Suppe versalzen, nur weil ihm sein Beruf nicht mehr gefällt. Was ist denn das bitte für eine Einstellung?

Und es soll ja auch Ärzte geben denen ihre Wahl, bis heute, eine Freunde bereitet – auch ncoh nach über 40 Jahren als Arzt, gerne Arzt sind – obwohl man mit den vielen Steinen die sie vor ihren „Weg“ geschmissen bekommen es gut verstehen könnte – wenn sie „genervt“ sind.
Aktuell habe ich kein Verständnis mehr für das System – dort werden Entscheidungen über „Er bekommt oder er bekommt die Leistung nicht“ (was bedeuten kann: er erholt sich von der Krankheit oder eben nicht und bleibt für den Rest seines Lebens im Rollstuhl gefangen) von Leuten die keine Ahnung haben was Sie da tun. Deren „Eignung“ daraus bestand – in welcher Beziehung Sie zum „Einsteller“ hatten. Nicht ob Sie die nötige Fachkenntnis besitzen. Von der geistigen und sozialen Reife will ich gar nicht sprechen.

Schmerzpatienten wird von der Krankenkasse und dem Gesetzgeber gesagt: „Es gibt kein Budget für Verschreibungen und Behandlungen…“ Doch das ist ein Märchen. Jeder Arzt muss, die Rezeptierungen im Worst Case über Jahre zurück noch „verstehen“ können , damit er sich rechtfertigen kann. Wei soll das funktionieren? Auf der einen Seite, verschärft man den Zugang und auf der anderen Seite will man von einem Arzt erwarten – der idr. (hier örtlich) etwa drei bis fünftausend Patienten als Hausarzt betreut (Patienten die verzogen, verstorben oder den Arzt gewechselt haben in den Jahren, nicht mit einbezogen) , dass er sich an jedes Rezept erinnert und nach den Jahren noch weiß, warum er so und soviel verschrieben hatte.
Dabei ist es den „Controllern“ der Krankenkassen egal, dass in einem ländlichen Gebiet einfach eine höhere Summe fällig sein kann, wenn besonders viele Alte und Kranke – in einem Dorf wohnen die entsprechende Medikamente benötigen.

Die Krönung jedoch – sind das Kliniken, die Schmerzpatienten mit ernsthaften Erkrankungen vor die Tür setzen, mit der Begründung „Es sei kein Geld mehr für Sie da“… ohne Lösungsvorschläge.
Kein Einzelfall…
Immer öfter stehen Schmerzpatienten mit den umfangreichen Medikationsplänen nach der Einstellung, vor dem Problem: dass sie nicht wissen – wer Ihnen diese Rezeptiert.
Die Hausärzte sollen es „regeln“ so die Kliniken… entweder dem Irrtum unterlegen – dass es für Schmerzpatienten, ebenso für Hilfs- und Heilmittel keine „Budgetierungen“ gibt – oder ganz bewusst zum schutz der eigenen gehaltenen Anteile am Klinikkonzern…
„Auch Gesundheitsdienstleister“ – wie sich einige von Ihnen schon selbst nennen. Das Wort ist Krank genug – wenn dann auch noch der Shareholdervaluegedanken in die Behandlung und Betreuung Einzug hält, muss ich mich wirklich fragen, in was für einem System leben wir? Haben wir gar nichts aus der Finanzkrise gelernt? Ist Reichtum wirklich das oberste Ziel, die oberste Direktive – oder wollen einem das nur die 0,05% die davon „überaus profitabel“ Leben könnten – weiß machen?
Gedanken, wie ich aus der „Ware“ Patient den letzten Cent quetschen kann, schadet am Ende, allen – aber am meisten denen die Behandlung bräuchten – aber keine bekommen.